Fux über Sex «Ich komme zu früh. Helfen da Medis?»

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Ich (23) leide an vorzeitiger Ejakulation. Ich habe gehört, dass es dagegen Medikamente gibt. Wo bekomme ich diese? Woher weiss ich, ob sie richtig für mich sind?  Dominik

Lieber Dominik

Medikamente sind ein Segen, wenn sonst nichts hilft. Ich ermuntere Betroffene aber stets, sich diese Möglichkeit als Joker aufzuheben.

Die Versuchung, zu frühes Kommen mit Hilfe einer Pille zu beseitigen, ist verständlicherweise gross. Viele Männer wollen sich aber um jeden Preis den Gang zum Sexualtherapeuten sparen, weil sie das als demütigend empfinden. Dabei liessen sich in einer fachkundigen Beratung Hintergründe und Ansprüche klären. Und man erfährt auch jenseits der Verzögerung der Ejakulation viel Wissenswertes, das die Sexualität bereichern kann. Durch gezielte Übungen lernen Betroffene dann, die eigene Erregung besser zu spüren und dadurch zu kontrollieren.

Das soll nicht heissen, dass man ein Problem nur auf die mühsame Tour beseitigen soll. Aber viele Männer sind sich gar nicht bewusst, dass die betreffenden Medikamente Nebenwirkungen haben können.

Ausserdem ist man danach in gewissem Sinne abhängig. Zwar nicht körperlich, aber weil es mit dem Sex eben nur noch klappt, wenn man vorher eine Pille einwirft, die übrigens auch nicht ganz billig ist. Zudem funktionieren nicht alle Präparate gleich.

Nimm dir also die Zeit, zuerst bei einem Sexualtherapeuten alle Behandlungsmöglichkeiten anzuschauen. Für ein Medikament kannst du dich dann später immer noch entscheiden und ausprobieren, ob es im Alltag auch wirklich passt.

Publiziert am 27.05.2015 | Aktualisiert am 27.05.2015
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