Fux über Sex «Er nimmt nur und gibt nie»

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Fux über Sex

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Mein Freund (43) ist ein Mann, der gerne nimmt, aber nichts gibt. Ich darf ihm jeweils einen blasen, aber er berührt mich nicht. Er sagt, er macht das nicht und fertig. Mir fehlt es aber sehr, und ich habe das Gefühl, dass ich nicht begehrenswert sei. Ich frage mich oft, warum ich überhaupt mit ihm zusammen bin. Seine souveräne Art hat mich damals sehr beeindruckt, heute bin ich nur noch die fünfte Wahl und mache den Haushalt für ihn und seine Kinder. Wenn ich sage, dass es für mich nicht stimmt, meint er, dann solle ich halt gehen, er werde mich nicht aufhalten. Aber ich will nicht alles hinschmeissen. Collette

Liebe Collette

Das Ende einer Beziehung wird meist als bittere Niederlage dargestellt und als ein Versagen, für das man sich gefälligst zu schämen hat. Als wäre eine Beziehung ein Wettbewerb, bei dem Gewinner und Verlierer gekürt würden.

Ich plädiere regelmässig dafür, der Beziehung im Zweifelsfall nochmals eine Chance zu geben. Das liegt aber nicht an einem magischen Vorrecht einer bestehenden Beziehung, sondern daran, dass On-off-Spiele Partnerschaften garantiert vergiften und ein Mensch, mit dem man viele Jahre geteilt hat, Umsicht verdient hat. Aber eine Chance geben heisst nicht still leiden – während sich der andere ausklinkt.

Du konntest mir auch nach zweimaligem Nachfragen keine Gründe nennen, warum du mit diesem Mann zusammenbleiben möchtest. Stattdessen kam jeweils noch mehr Negatives. Was ist also eure Basis?

Dein Partner sagt klar, dass er nichts ändern will. Sprichst du vom Gehen, ermuntert er dich sogar noch. Damit schenkt er dir aber keine Freiheit, sondern übergibt dir die komplette Verantwortung für euer Zusammenleben. Frage dich, ob es vielleicht genau diese Verantwortung ist, die dich davon abhält, dein Leben wieder lustvoll zu gestalten.

Publiziert am 16.11.2016 | Aktualisiert am 21.11.2016
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