Leser fragen, Experten antworten Säule 3a - worauf muss ich achten?

Ich bin ein Einpersonen-Unternehmen ohne Pensionskasse und möchte so viel wie möglich in die Säule 3a einzahlen. Was muss ich beachten?

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Säule 3a Vorsorgekonto: die häufigen Fragen bei 3a-Guthaben  play
Romina Mutter, Leiterin Vorsorgeplanung, VZ Vermögens-Zentrum. ZVG

Sie können pro Jahr bis zu 20 Prozent Ihres AHV-Einkommens in die Säule 3a einzahlen, höchstens aber 33 840 Franken. Das ist steuerlich sehr attraktiv. Wenn Sie den Höchstbetrag überweisen, sparen Sie bei einem Steuersatz von 30 Prozent über 10 000 Franken. Ihr 3a-Guthaben müssen Sie nicht als Vermögen und die Zinserträge nicht als Einkommen versteuern.

Beachten Sie aber: Ihre Einzahlung muss bis spätestens 31. Dezember bei der Vorsorgestiftung eingehen. Es lohnt sich also, die Überweisung spätestens Mitte Dezember zu veranlassen. Trifft der Betrag zu spät ein, können Sie ihn erst in der Steuererklärung für das Folgejahr geltend machen. Die Säule 3a gibt es als Zinskonto oder Wertschriften-Lösung. Die steuerlichen Vorteile sind gleich. Darüber hinaus unterscheiden sich die zwei Varianten aber deutlich: Ein 3a-Konto wirft Zins ab wie ein Sparkonto. Doch der Zins beträgt heute durchschnittlich nur noch 0,5 Prozent. Dagegen bringt eine 3a-Lösung mit Wertschriften langfristig oft mehr ein, vorausgesetzt, die Gebühren sind tief. Wählen Sie also besser eine passiv verwaltete 3a-Wertschriftenlösung.

Ein weiterer wichtiger Punkt, den es zu bedenken gilt: Bei der Auszahlung von 3a-Geldern fallen Auszahlungssteuern an. 3a-Einzahlungen sollten daher sinnvollerweise auf zwei bis drei Konten verteilt werden. So lassen sie sich später gestaffelt in verschiedenen Jahren beziehen, womit dann auch die Steuern bei der Auszahlung tiefer ausfallen.

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Publiziert am 25.11.2016 | Aktualisiert am 16.12.2016
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  • Stefan  Straessle , via Facebook 25.11.2016
    Da die Pensionskassen unsere Rentengelder zukünftig nicht mehr vollständig abdecken können, wollen nun die Banken mit der privaten Vorsorge der Steuerzahler (Säule 3a) spekulieren, warum sollte man sonst in der 3. Säule Aktien kaufen? Wer Wertpapiere kaufen will, sollte das über das Privatkonto machen, denn nur mit dieser Strategie hat die Bank viel weniger Kontrolle über den Kunden.
  • Urs  Hagen 25.11.2016
    Die Säule 3a nützt nur steuerlich etwas, wer also nicht viel verdient braucht auch nicht Geld den Banken in den Rachen zu werfen. Besser den Kindern in den Sparstrumpf denn die 3a Konten sind blockiert bis zum Nimmerleinstag.
  • Andre  Dellarosa 25.11.2016
    Es gibt keine Pauschale Lösung da dies Kantonal sehr unterschiedlich gehandhabt wird. Während die Progression z.b im Kanton Zürich bis 100000 chf kaum vorhanden ist, beginnt diese im kanton aargau bereits ab 50000 chf stark anzusteigen. Eine Staffelung schadet allerdings sicherlich nie.
  • Rap  Unzel aus Ksnnllae
    25.11.2016
    Liebe Frau Mutter, die gestaffelte Auszahlung von 3a Konten ist nicht mehr nötig. Man kann sich das ganze Ersparte von mehreren Konten im Jahr in dem man 65 wird auszahlen lassen. Danach wird es zu einem fixen Prozentsatz besteuert (momentan sind das 2 Prozent Alleinstehend, 2.2 Prozent Verheiratete - als Heiratsstrafe für Familien). Wundert mich, wieso Sie als Expertin vom Vermögenszentrum falsche unqualifizierte Informationen herausgeben?
    • Rüdiger  Simpson aus Züri
      26.11.2016
      Sie liegen falsch, bei der Direkten Bundessteuer und in einigen Kantonen gibt es bei Kapitalabfindungen sehr wohl weiterhin eine Progression. Zudem gibts keine Heiratsstrafe sondern ein Hereitsbonus: bsp. Kantonale Steuern SG 2 Prozent für Verheiratete und 2.2 Prozent für alleinstehende. Wenn schon klugsch... dann bitte richtig
  • John  Ireib 25.11.2016
    Ich möchte im Verlauf vom nächsten Jahr das Kapital von meinem 3. Säule Konto für den Kauf einer Eigentumswohnung vorbeziehen. Im 2016 zahle ich nochmals den Maximalbetrag von 6’768 ein. Lohnt es sich Anfangs 2017 nochmals den Maximalbetrag einzuzahlen wenn ich wenige Monate später das gesamte Kapital auszahlen lasse?
    • Josef  Koller aus Herisau
      25.11.2016
      Ja das lohnt sich steuerlich auf jeden Fall. Sie können im selben Jahr einzahlen und nachher für selbstbewohntes Wohneigentum wieder beziehen und geniessen trotzdem die vollen Steuervorteile. Am besten sie lassen sich unabhängig beraten.