Fit mit BLICK Darauf müssen Sie beim Crossfit achten

Springen, Sprinten, Klettern, Gewichte stemmen – und das in kürzester Zeit mit möglichst wenigen Pausen: Kein Wunder gilt Crossfit als eine der härtesten Sportarten überhaupt. BLICK eBalance sagt, wie man bei diesem Training abnehmen kann und weshalb dabei Vorsicht geboten ist.

Warum funktioniert Crossfit beim Abnehmen? play

Effizient, aber nicht für jedermann ideal: Crossfit.

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Was ist Crossfit?

Wer lediglich Muskeln aufbauen will, ist beim Crossfit fehl am Platz: Verschiedene Fitnesskompetenzen wie Beweglichkeit, Schnelligkeit, Koordination, Kraft, Balance und Genauigkeit werden im Zeichen des funktionellen Trainings gleichermassen geschult. Die Übungen werden mal mit Eigengewicht, mal mit Hilfsmitteln wie Hanteln, Medizinbällen oder Kettlebells durchgeführt.

Was viele nicht wissen: Die heutige Trendsportart ist keinesfalls ein neues Phänomen. Bereits in den 80er-Jahren stellte der US-Coach Greg Glassmann ein Set von 60 funktionellen Übungen zusammen, die unterschiedlich kombiniert werden konnten. Trainings wurden jedoch erst 15 Jahre später angeboten, und der grosse Hype liess wiederum lange auf sich warten. Früher galten Crossfit-Workouts eher Leistungssportlern, inzwischen ist die besonders effektive Trainingsmethode aber auch für die breite Masse zugänglich.

Mit Crossfit abnehmen: Wie sieht ein Training aus?

Ein Crossfit-Training dauert meist eine Stunde. Bereits die Aufwärmphase ist intensiv, danach folgen ein Fertigkeitstraining mit Kraftübungen und ein zehn- bis zwanzigminütiges Hochintensitätstraining. Letzteres richtet sich nach dem täglich wechselnden «Workout of the Day» (WOD), das erst kurz vor Trainingsbeginn vom Instruktor bekanntgegeben wird und definiert, welche Übungen absolviert werden. Ziel ist es, in einem vorgegebenen Zeitraum eine möglichst hohe Anzahl an Runden zu absolvieren oder eine gewisse Anzahl an Runden in so wenig Zeit wie möglich zu meistern. Es kann sich dabei sowohl um Maximalkraft-Übungen mit Hilfsmitteln als auch um Intervall-Challenges handeln. Bevor das Training zu Ende ist, kann der Puls bei einer Stretching-Phase wieder herunterfahren.

Dadurch, dass die Teilnehmer stets auf Zeit und Wiederholungen bedacht sind, erhält Crossfit einen kompetitiven Charakter. Nichtsdestotrotz steht ein gutes Gruppengefühl im Fokus der Fitnessphilosophie: Sportlerinnen und Sportler trainieren nie nur für sich selbst, sondern spornen sich auch gegenseitig an. Einige der Übungen werden sogar zu zweit ausgeführt, damit die Teilnehmer Haltung und Ausführung ihrer Mitstreiter kontrollieren können.

Für wen eignet sich Crossfit?

Crossfit wirbt damit, dass jeder einsteigen kann – unabhängig von Alter, Gewicht und Fitnesslevel. Vor dem eigentlichen Einstieg ins Training steht bei den meisten Anbietern ein obligatorischer Einführungskurs an, bei dem in einer persönlichen Beratung das Fitnesslevel abgeklärt wird. Danach ziehen alle Teilnehmer am gleichen Strang. Der einzige Unterschied besteht in der Intensität, mit der sie die Übungen ausführen. Ob jemand in der vorgegebenen Zeit zwei oder fünf Wiederholungen schafft, spielt dabei keine Rolle. Hauptsache, die Übungen werden genau und am eigenen Leistungslimit ausgeführt.

Da das Workout hochintensiv ist, werden während eines Trainings sehr viele Kalorien verbraucht. Wenn Sie übergewichtig sind, sollten Sie sich aber gut überlegen, ob Crossfit die richtige Sportart für Sie ist. Bei starkem Übergewicht eignen sich gelenkschonende Sportarten wie Walken, Schwimmen oder Velofahren sicher besser – zumindest für den (Wieder-)Einstieg. Wer bereits einige Kilos abgenommen hat und sich genügend fit fühlt, kann sich natürlich trotzdem an Crossfit heranwagen. Dann sind jedoch eine ausführliche Beratung und das sorgfältige Ausführen der Übungen umso wichtiger. Lassen Sie sich vom Drill des Instruktors nicht zu stark stressen und halten Sie Ihr eigenes Tempo ein, auch wenn andere Teilnehmer schneller sind.

Kritik an Crossfit

Trotz des grossen Hypes gibt es einige kritische Punkte, die vor allem von Sportwissenschaftlern hervorgehoben werden.

  • Verletzungsgefahr: Da in den Trainings grosser Zeitdruck und wachsende Anstrengung herrschen, besteht die Gefahr, die Übungen nach einer gewissen Zeit nicht mehr sauber auszuführen. Wird dies vom Instruktor nicht erkannt, kann es zu langanhaltenden Schäden kommen.
  • Übertraining: Crossfit ist hochintensiv und sollte deshalb nur in Kombination mit Pausentagen trainiert werden. Eine Überforderung des Körpers kann im schlimmsten Fall zu schmerzvollen Muskelschäden führen.
  • Übungsaufbau: Viele Experten bezweifeln, dass Krafttraining in Zirkelform sowie die starke Konzentration auf ein Zeitlimit in Kombination Sinn machen. So sollte eher das genaue Ausführen einzelner Übungen im Vordergrund stehen. Auch können Ausdauer und Kraft effektiver verbessert werden, wenn sie getrennt voneinander trainiert werden.
  • Teilnehmerzahl: Dass jeder Teilnehmer bei seinem persönlichen Fitnesslevel abgeholt werden soll, stellt hohe Anforderungen an den Instruktor. Wird die Stunde dann mit mehr als 15 bis 20 Teilnehmern gefüllt, ist die Überprüfung einer sauberen Übungsausführung schlicht nicht möglich.

Übrigens: «Workouts oft the Day» sind vielfach auch als Youtube-Videos oder Internetanleitungen zu finden. Es ist jedoch davon abzuraten, diese auf eigene Faust auszuführen, bevor einige Trainingslektionen mit einem geübten Instruktor stattgefunden haben.

Leichter abnehmen

So funktionierts: Surfen Sie auf BLICK eBalance, wo Sie den Link zum Portal finden. Nach der Anmeldung bestimmen Sie Ihr Wunschgewicht und erhalten sofort ein persönliches Programm. Im Online-Tagebuch etwa tragen Sie alle Mahlzeiten und sportlichen Betätigungen ein. Praktisch: Die Kalorienangaben für Esswaren und fertige Menüs sind schon programmiert. Zudem finden Sie auf der Site Tipps zu Fitness und Ernährung, können Experten Fragen stellen oder im Forum mit anderen Abspeck-Willigen diskutieren.

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Publiziert am 14.03.2016 | Aktualisiert am 27.09.2016
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2 Kommentare
  • Jenkins  Roy aus Geneve
    14.03.2016
    Ein Personaltrainer Arne Ramholt verlangt Fr 140. pro Std /h für
    Fr 1280. für 12 std/h Fr 2.690. fpr 20 std/h Er steht daneben spricht macht nicht viel. Ich habe schon manche Trainer beobachtet. Sie machen nicht viel kassieren mehr als ein Physiotherapeut Std/h Fr 79.
  • Peter  Nüesch aus Balgach
    14.03.2016
    "Es ist jedoch davon abzuraten, diese auf eigene Faust auszuführen, bevor einige Trainingslektionen mit einem geübten Instruktor stattgefunden haben." - Logisch, die wollen ja schliesslich was dran verdienen. Sinnvoller als solche lächerlich anzusehenden Leerlaufübungen in Fitnesscentern und Schattenboxen wäre ohnehin Holzhacken, Schneeschaufeln, Strassenwischen, Waldputzen oder irgend sonst was Produktives.