Fit mit BLICK - Stand Up Paddling Dieser Sport taugt für jedermann

Das aufrechte Paddeln auf einem Surfbrett ist leicht erlernbar und trainiert auf schonende Art den ganzen Körper. Zudem tut es der Seele gut.

Stand Up Paddling: Wie es funktioniert und sie sich fit halten play

Der Paddel-Sport macht Spass – und fit.

Thinkstock

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Kein Chabis! Kohlgemüse ist Spitze
2 Mit Skifahren Kalorien loswerden So lange dauerts bei Bratwurst & Pommes
3 Figur-Fallen Wie dick macht Cordon bleu?

Ernährung

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
14 shares
Fehler
Melden

Was ist Stand up Paddling?

Stand Up Paddling, kurz SUP, ist ein neuer Wassersporttrend, der auf einer uralten Technik basiert: Fischer paddelten früher stehend in ihren Kanus, um die Fische und Gefahren auf dem Grund besser sehen zu können. Mit dem Aufkommen von Fischernetzen verschwand diese Fortbewegungsart. Auf unseren Seen sieht man in den letzten zwei Jahren jedoch wieder plötzlich mehr und mehr Menschen in aufrechter Haltung über die Wasseroberfläche gleiten. Sie stehen auf einem Surfbrett und bringen dieses mit Hilfe eines Kanupaddels in Fahrt.

Stand Up Paddling kann jeder lernen

Der neue Trendsport erfordert einen gewissen Gleichgewichtssinn, «wasserscheu» sollte man ebenfalls nicht sein. Im Gegensatz zum herkömmlichen Wellenreiten oder Surfen braucht es für SUP aber keine athletischen Fähigkeiten, und man erlernt es schnell. Die Sportart ist deshalb für eine recht breite Gruppe zugänglich – auch für ältere Menschen sowie Personen mit Gelenkbeschwerden oder Übergewicht (wer nicht schwimmen kann, sollte allerdings unbedingt eine Schwimmweste tragen).

Stand Up Paddling als «Pilates für Wassersportler»

SUP wird aus gutem Grund auch als «Pilates für Wassersportler» bezeichnet:

  • Stehendes Paddeln trainiert auf schonende Art den gesamten Körper und vor allem die Rumpfstabilität.
  • Es gibt praktisch keine einseitigen Belastungen.
  • Die Verletzungsgefahr ist wie beim Rudern minim.
  • Die Fahrt auf dem Wasser sorgt je nach Tempo nicht nur für Kraft, sondern auch für Ausdauer.
  • Gemächlich oder mit Speed – SUP für jeden Geschmack

Ganz entspannt können während der körperlichen Aktivität die Wasserwelt, das Ufer und der endlose Himmel bestaunt werden. Jeder kann selbst entscheiden, wie viel Effort er sich abverlangen möchte, ob er losbrettern oder vor allem die Ruhe auf dem Wasser geniessen will. Denn beides bringt etwas: Gemächliches Paddeln ist wie eine Freiluftmeditation (es gibt unterdessen schon Yogakurse auf dem Paddling-Brett) und schult vor allem den Gleichgewichtssinn. Gibt man mehr Speed, lassen sich zielgerichtete Trainingseinheiten absolvieren.

So geht Stand Up Paddling

SUP-Anfänger besuchen am besten einen Einsteigerkurs oder gönnen sich zwei bis drei Privatstunden. Das hilft, die korrekte Position auf dem Brett, die Beinhaltung und die Paddelführung zu lernen. Es ist wichtig, mögliche Fehlhaltungen gleich zu Beginn zu erkennen und zu korrigieren.

Zur Ausrüstung gehört ein 3 bis 4 Meter langes SUP-Board. Dabei gibt es auch eine leichte, aufblasbare Variante, die allerdings weniger Stabilität bietet. Beim Kauf eines Bretts entscheiden Körpergewicht und Können. Zudem benötigt man ein Paddel und je nach Wassertemperatur sogenannte «Booties». Das sind wasser- und rutschfeste Kunststoffschuhe. Bei Bedarf kann man sich auch einen Neoprenanzug anschaffen. Fortgeschrittene, die sich in Flüsse wagen, sollten auf jeden Fall einen Helm und eine Schwimmweste tragen.

Bei Schnupper- und Anfängerkursen wird die Ausrüstung in der Regel zur Verfügung gestellt. Vielerorts werden auch Boards, Paddel und Schwimmwesten zu Stundenmiete angeboten.

Leichter abnehmen

So funktionierts: Surfen Sie auf BLICK eBalance, wo Sie den Link zum Portal finden. Nach der Anmeldung bestimmen Sie Ihr Wunschgewicht und erhalten sofort ein persönliches Programm. Im Online-Tagebuch etwa tragen Sie alle Mahlzeiten und sportlichen Betätigungen ein. Praktisch: Die Kalorienangaben für Esswaren und fertige Menüs sind schon programmiert. Zudem finden Sie auf der Site Tipps zu Fitness und Ernährung, können Experten Fragen stellen oder im Forum mit anderen Abspeck-Willigen diskutieren.

 

Mehr zum Thema
Publiziert am 25.07.2016 | Aktualisiert am 03.08.2016
teilen
teilen
14 shares
Fehler
Melden