Ab in den Estrich! So lagert man Winterkleider richtig

Mit dem Frühling werden auch die Winterkleider verbannt. Wer demnächst vorhat, seine warmen Sachen im Estrich zu verstauen, sollte folgende Tipps beachten.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Figur-Fallen Wie dick macht Cordon bleu?
2 Leser fragen, Thomas Meyer antwortet «Soll ich schon eine Beziehung...
3 Fux über Sex «Warum hat er mich geblockt?»

Ratgeber

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
2 shares
Fehler
Melden

Bekleidung, Frau hängt Mottenpapier in den Kleiderschrank play
Mottenpapier lose in den Schrank zu hängen, bringt nichts. ullstein bild
Klein und gefrässig

Die Kleidermotte sollte man beim Wegräumen der Wintergarderobe nicht vergessen und seine Kleider vor diesem gefrässigen Insekt schützen. Wichtig: Kleidermotten fressen nur Wollprodukte, Pelze und Federn. Pflanzlichen Fasern wie Baumwolle oder Seide mögen sie nicht. Den Schaden richten nicht die Motten, sondern die Larven an, wenn sie fressen. Die Mottenweibchen legen ihre Eier auf den Wollprodukten ab. Das passiert vorzugsweise im Dunkeln und bei Sachen, die gelagert und nicht bewegt werden.

Wichtig ist daher, alle Wollartikel im Sommer in dicht verschlossenen Kleidersäcken mit einem schützenden Mottenpapier zu lagern. Das Mottenpapier entwickelt nur im geschlossenen Raum genügend Dampf, um die Larven abzutöten. Lavendel und Zedernholz nützen leider nichts. Häufigster Fehler: Mottenpapier wird lose im Schlafzimmerschrank verteilt. «So verdampft das Mittel ohne Wirkung durch die Ritzen des Schranks», erklärt Marcus Schmidt von der Beratungsstelle Schädlingsbekämpfung Zürich.

Chemisch reinigen

Winteranzug und Wollmantel sollten vor der Sommer-Pause unbedingt in die Reinigung. «Zunächst unsichtbare Schweissflecken entwickeln sich bei der Lagerung zu sichtbaren und sind dann nur schwer zu entfernen», sagt Jasmin Wernli, Filialleiterin der Terlinden Textilpflege AG im Seedamm-Center Pfäffikon SZ.

2014-01-24_____017428167.jpg play
Waschmaschine & Tumbler

Was man selber waschen kann, sind Skianzug und Daunenmantel. «Wichtig ist dabei, dass man ein paar Tennisbälle in den Trockner gibt», sagt der Profi. Die schütteln die Daunen durcheinander. Nur komplett trockene Teile in den Estrich hängen. Feuchte Daunen klumpen, was zu Verfärbungen auf den Textilien führt. Zusätzlich hinterlassen sie einen muffigen Gestank, der kaum mehr rausgeht.

Publiziert am 11.04.2016 | Aktualisiert am 11.04.2016
teilen
teilen
2 shares
Fehler
Melden