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Eine ganz besondere Nummer: Sechs Prominente machen den SonntagsBlick

Dieser SonntagsBlick ist speziell: Nati-Captain Alex Frei, Denner-Chef Philippe Gaydoul, Miss Schweiz Amanda Ammann, TV-Moderator Matthias Aebischer sowie die Parteipräsidenten Toni Brunner (SVP) und Christian Levrat (SP) haben ihn gestaltet.

von Christian Dorer | Aktualisiert um 02:29 | 03.08.2008
Themensitzung Amanda Ammann und Philippe Gaydoul im Büro von Chefredaktor Marc Walder (r.). Mit dabei: Sein Stellvertreter ­Christian Dorer (l.) und Wirtschaftspub­lizist Werner Vontobel (Mitte). (Sabine Wunderlin)
Alex Frei bespricht den Sportteil mit der Redaktion. (Romina Amato)
(Sabine Wunderlin)
Alex Frei an der BLICK-Redaktionskonferenz mit Sportchef Walter De Gregorio (links). (Romina Amato)
Seitenplan SP-Präsident Levrat (vorne) und SVP-Chef Brunner studieren die aktuelle Seitenstruktur. (Sabine Wunderlin)
Alex Frei im Gespräch mit den Sportredaktoren. (Romina Amato)
(Romina Amato)
Spezielle Nummer Frei (r.) begrüsst Brunner (l.) und Levrat. (Sabine Wunderlin)
(Romina Amato)
Konferenz Philippe Gaydoul führt mit Marc Walder und Christian Dorer (am Tischende v. l.) die Redaktionssitzung. (Sabine Wunderlin)
(Sabine Wunderlin)
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(Romina Amato)
Denner-Chef Philippe Gaydoul (36) erscheint auf der SonntagsBlick-Redaktion gleich mit einem ganzen Mäppchen voller Ideen. Die ambitionierteste: ein Interview mit Ex-UBS-Präsident Marcel Ospel (58).

«Kein Zahleninterview, sondern ein ganz persönliches», so Gaydoul in der Redaktionskonferenz. «Mich interessiert, wie er mit seiner Situation umgeht: gestern noch der Star unter den Bankern, heute beinahe verstossen. Ein Gespräch über seine Gefühle.»

Mit demselben Elan gehen die fünf anderen Prominenten an die Arbeit. Sie alle sind eine Woche lang Ressortleiter des SonntagsBlicks: Sie bestimmen, was in welcher Form erscheinen soll, welche Interviews, welche Kommentare gedruckt werden.

Gaydoul ruft Ospel an, der schläft erst mal eine Nacht über den Vorschlag – und sagt dann ab. Also regt der Wirtschaftschef auf Zeit ein Interview mit dem Pommes-Chips-Hersteller Hansheinrich Zweifel (75) an und meint lachend: «Wenn er nicht will, streiche ich seine Chips aus meinem Sortiment.» Gaydoul selbst interviewt den temporären SonntagsBlick-Sportchef, Nati-Captain Alex Frei (29). Der sagt im grossen Interview: «Wer bei Hitzfeld nicht hundert Prozent gibt, ist draussen».

Der Co-Leiter des Politik-Ressorts, Toni Brunner (33), platzt mitten ins Interview und will wissen, was der neue Nati-Trainer anders machen könne als Köbi Kuhn (64). Und gibt Frei einen Tipp, wie er trotz Verletzungspause nicht zunehme: «Jeden Tag ein Glas Milch trinken!»

Alex Frei erscheint im Gegenzug zur Sitzung des Ressorts Politik, das von SVP-Chef Brunner und SP-Chef Christian Levrat (38) gemeinsam geführt wird. Kaum am Tisch, geraten die beiden in ein heftiges Streitgespräch über Schmid, Blocher, Nef und die Armee.

Und als Levrat eine Recherche über die Inflation wünscht, die jetzt auch noch die Ersparnisse wegfrisst (Seite 28), wirft Frei ein: «Bringt doch mal was über die Löhne von jungen Profi-Fussballern. Die können kaum leben davon! Es geht längst nicht allen so gut wie mir».

«Club»-Moderator Matthias Aebi­scher (40), der im Januar zur «Tagesschau» zurückkehren wird, ist News-Profi – und Nachrichtenchef dieses SonntagsBlicks. Für ihn ist klar: «Jetzt müssen wir die Armee unter die Lupe nehmen!» Ihn interessiert, ob das Volk nach den Ereignissen der letzten Monate seiner ­Milizarmee noch vertraut.

Im Namen von SonntagsBlick gibt er beim Institut Demoscope eine repräsentative Umfrage in Auftrag. Am gleichen Nachmittag trifft er ETH-Professor Karl W. Haltiner (61) zum Interview.

Amanda Ammann (21) nutzt als Showchefin ihr Kontaktnetz für ein Gespräch von Frau zu Frau mit Topmodel Nadine Strittmatter (23). Ein Riesengaudi ist das Fotoshooting in der Nähe vom Zürcher Bellevue: Passanten bleiben mit offenem Mund stehen, Autofahrer hupen, ein Italie­ner ruft der Miss ein herzliches «bella mia» zu.

Zurück auf der Redaktion, trifft Amanda Ammann auf Wirtschaftschef Philippe Gaydoul. «Denner kenne ich gut, ich kaufe regel­mässig in der Filiale Neumarkt
St. Gallen ein. Kennen Sie die?» Gaydoul kennt sie: «Ich war selbstverständlich schon in llen meinen Filialen.» 
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