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Bond fehlte bei der Premiere in Emmen: James Bond – die Memme von Emmen
Im neuen Bond legt er reihenweise böse Buben um. Doch von einem kleinen Virus lässt sich Daniel Craig (40) bodigen.
Von Flavia Schlittler, Peter Padrutt | Aktualisiert um 09:24 | 05.11.2008
Stimmung wie bei der Oscar-Verleihung gestern in Emmen LU. 1600 Gäste warten vor dem Kino Maxx bei der Schweizer Premiere zum 22. Bond-Streifen «Ein Quantum Trost». Die Promi-Dichte ist hundert Prozent.
Trost brauchen vor allem die vielen weiblichen Fans, die sich zu Bond-Girls gestylt haben. Sie tragen sexy schwarze Kleider, sind in Pelz und Seide gehüllt. Es nützt nichts. Daniel Craig gibt allen einen Korb. Er bleibt im Hotel. Offizielle Begründung: Bronchitis!
Craig und die Bond-Crew landeten Montagnacht in einem Airbus A 319 (fasst 132 Plätze) auf dem Militärflugplatz Emmen. Dann gehts ab ins Luzerner Fünf-Sterne-Hotel «Palace».
Doch als Craig am Premierentag in seiner Suite (3600 Franken pro Nacht) erwacht, fühlt er sich krank. Sehr krank. Ein Arzt muss her. Das dreiköpfige Coiffeur-Team für seine Dauerfreundin Satsuki Mitchell (32) wird wieder weggeschickt.
Am Nachmittag lässt 007 alle Pressetermine sausen. Regisseur Marc Forster erklärt: «Daniel hatte in Paris schon Bronchitis. In Berlin ist es schlimmer geworden, jetzt leider noch schlimmer.»
Seltsam: Nur Stunden vor seinem Abflug in die Schweiz schritt Craig in Berlin noch munter über den roten Teppich. Die blauen Augen blitzten, der Anzug sass. Auch fehlte die Schlinge für seine Schulter, die er sich bei den Dreharbeiten verletzt hatte. Topfit schien Craig zu sein und scherzte: «Meiner Schulter geht es gut – und Schnupfen habe ich auch nicht.»
Hat sich Craig danach so erkältet, dass er sich nicht mal kurz seinen Schweizer Fans zeigen kann? Viele sind verschnupft: Bond und seine Schöne seien die Memmen von Emmen, gifteln sie.
Vor dem Kino Maxx machen die Moderatoren Sven Epiney und Claudia Lässer unterdessen auf gute Stimmung. Immer wieder heisst es: 007 kommt noch. Die Leute toben sofort.
Schauspielerin Melanie Winiger «rächt» sich auf ihre Weise am grossen Abwesenden: «Als Mann gefällt er mir nicht», schnödet sie. Und fügt dann lachend an: «Als Bond-Charakter aber schon.»
Auch TV-Direktorin Ingrid Deltenre vermisst Craig. «Wirklich schade, dass er nicht da ist.» Ihr
Lebenspartner Sacha Wigdorovits vermisst jemand anderen noch viel mehr – das sexy Bond-Girl Olga Kurylenko.
Immerhin: Sie alle bekommen Regisseur Marc Forster zu Gesicht. Sogar mit Freundin Dana Kohler (30) im schulterfreien, bodenlangen Schwarzen. Auch der Schweizer Bond-Bösewicht Anatole Taubman ist da. Er schwärmt vom Dreh mit Forster: «Es war für mich wie ein Spaziergang durch einen hellen Birkenwald.»
Richtig in Action ist Komiker Claudio Zuccolini: «Für eine Bond-Rolle würde ich mich sogar hochschlafen.» Und schiebt gleich noch nach, für welche: «Den Beisser. Eine echt scharfe Rolle.»
Bundesrat Moritz Leuenberger weiss nicht so recht, was er von Bond halten soll: «Als Verkehrsminister baue ich Strassen, Brücken und Bahnen. Wenn Bond von Bösen verfolgt wird, zerstört er wieder alles.»
Doch dazu hätte Craig gestern Abend eh die Kraft gefehlt. 007 Daniel Craig. Für viele in Luzern ist er trotzdem der Grösste. Für andere bloss eine Doppelnull.
Trost brauchen vor allem die vielen weiblichen Fans, die sich zu Bond-Girls gestylt haben. Sie tragen sexy schwarze Kleider, sind in Pelz und Seide gehüllt. Es nützt nichts. Daniel Craig gibt allen einen Korb. Er bleibt im Hotel. Offizielle Begründung: Bronchitis!
Craig und die Bond-Crew landeten Montagnacht in einem Airbus A 319 (fasst 132 Plätze) auf dem Militärflugplatz Emmen. Dann gehts ab ins Luzerner Fünf-Sterne-Hotel «Palace».
Doch als Craig am Premierentag in seiner Suite (3600 Franken pro Nacht) erwacht, fühlt er sich krank. Sehr krank. Ein Arzt muss her. Das dreiköpfige Coiffeur-Team für seine Dauerfreundin Satsuki Mitchell (32) wird wieder weggeschickt.
Am Nachmittag lässt 007 alle Pressetermine sausen. Regisseur Marc Forster erklärt: «Daniel hatte in Paris schon Bronchitis. In Berlin ist es schlimmer geworden, jetzt leider noch schlimmer.»
Seltsam: Nur Stunden vor seinem Abflug in die Schweiz schritt Craig in Berlin noch munter über den roten Teppich. Die blauen Augen blitzten, der Anzug sass. Auch fehlte die Schlinge für seine Schulter, die er sich bei den Dreharbeiten verletzt hatte. Topfit schien Craig zu sein und scherzte: «Meiner Schulter geht es gut – und Schnupfen habe ich auch nicht.»
Hat sich Craig danach so erkältet, dass er sich nicht mal kurz seinen Schweizer Fans zeigen kann? Viele sind verschnupft: Bond und seine Schöne seien die Memmen von Emmen, gifteln sie.
Vor dem Kino Maxx machen die Moderatoren Sven Epiney und Claudia Lässer unterdessen auf gute Stimmung. Immer wieder heisst es: 007 kommt noch. Die Leute toben sofort.
Schauspielerin Melanie Winiger «rächt» sich auf ihre Weise am grossen Abwesenden: «Als Mann gefällt er mir nicht», schnödet sie. Und fügt dann lachend an: «Als Bond-Charakter aber schon.»
Auch TV-Direktorin Ingrid Deltenre vermisst Craig. «Wirklich schade, dass er nicht da ist.» Ihr
Lebenspartner Sacha Wigdorovits vermisst jemand anderen noch viel mehr – das sexy Bond-Girl Olga Kurylenko.
Immerhin: Sie alle bekommen Regisseur Marc Forster zu Gesicht. Sogar mit Freundin Dana Kohler (30) im schulterfreien, bodenlangen Schwarzen. Auch der Schweizer Bond-Bösewicht Anatole Taubman ist da. Er schwärmt vom Dreh mit Forster: «Es war für mich wie ein Spaziergang durch einen hellen Birkenwald.»
Richtig in Action ist Komiker Claudio Zuccolini: «Für eine Bond-Rolle würde ich mich sogar hochschlafen.» Und schiebt gleich noch nach, für welche: «Den Beisser. Eine echt scharfe Rolle.»
Bundesrat Moritz Leuenberger weiss nicht so recht, was er von Bond halten soll: «Als Verkehrsminister baue ich Strassen, Brücken und Bahnen. Wenn Bond von Bösen verfolgt wird, zerstört er wieder alles.»
Doch dazu hätte Craig gestern Abend eh die Kraft gefehlt. 007 Daniel Craig. Für viele in Luzern ist er trotzdem der Grösste. Für andere bloss eine Doppelnull.
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