Ein Urlaub wie geschmiert
Ex-Miss-Schweiz Amanda Ammann musste in Marrakesch Busse tun. Schuld war ein knallgrüner Mietwagen.
Von Aurelia Forrer | Aktualisiert um 01:19 | 30.11.2008
Lang hatten Amanda Ammann (21) und Matthias Gruic (28) darauf gewartet: ihre ersten Liebesferien. Vor einer Woche war es so weit – in Marrakesch genossen die beiden sieben Tage Zweisamkeit. Doch nicht nur in die Liebe investierten die Schweizer Turteltauben, sondern auch in die örtliche Polizei. «An jeder Ecke waren sie postiert, ob am Kreisel oder mitten in der Pampa», erzählt sie nach ihrer Rückkehr.
Es dauerte nicht lang bis zur ersten Begegnung der Miss Schweiz 2007 und ihres Freundes mit der marokkanischen Ordnungsmacht: «Nach fünf Minuten übersahen wir ein Stopp-Schild», so Ammann. Die Polizei liess keine Entschuldigung gelten. Auch nicht die, dass die beiden in ihrem Mietauto niemanden gefährdet hatten.
Um eine Busse zu vermeiden, blieb nur eins: «Wir schmierten den Polizisten mit umgerechnet 15 Franken.» Die «Spende» blieb nicht die einzige. «Mit unserem knallgrünen Auto waren wir richtig gut markierte Touristen», erzählt die Studentin internationaler Beziehungen. Es folgten weitere «zufällige» Kontrollen, eine zweite Schmieraktion und ein Verweis an die Adresse der schönen Amanda, die ihren Pass im Hotel gelassen hatte.
«Am Ende wollte ich gar nicht mehr fahren», sagt die
St. Gallerin. Auch sonst schien das nordafrikanische Land nicht für Liebesurlaub prädestiniert: In der Öffentlichkeit werden in arabischen Ländern Küssen und Händchenhalten nicht gerne gesehen. Ammann: «Für Frischverliebte, die nicht die Finger voneinander lassen können, ist das schwierig.»
Es dauerte nicht lang bis zur ersten Begegnung der Miss Schweiz 2007 und ihres Freundes mit der marokkanischen Ordnungsmacht: «Nach fünf Minuten übersahen wir ein Stopp-Schild», so Ammann. Die Polizei liess keine Entschuldigung gelten. Auch nicht die, dass die beiden in ihrem Mietauto niemanden gefährdet hatten.
Um eine Busse zu vermeiden, blieb nur eins: «Wir schmierten den Polizisten mit umgerechnet 15 Franken.» Die «Spende» blieb nicht die einzige. «Mit unserem knallgrünen Auto waren wir richtig gut markierte Touristen», erzählt die Studentin internationaler Beziehungen. Es folgten weitere «zufällige» Kontrollen, eine zweite Schmieraktion und ein Verweis an die Adresse der schönen Amanda, die ihren Pass im Hotel gelassen hatte.
«Am Ende wollte ich gar nicht mehr fahren», sagt die
St. Gallerin. Auch sonst schien das nordafrikanische Land nicht für Liebesurlaub prädestiniert: In der Öffentlichkeit werden in arabischen Ländern Küssen und Händchenhalten nicht gerne gesehen. Ammann: «Für Frischverliebte, die nicht die Finger voneinander lassen können, ist das schwierig.»
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