Beni verreist!
Heute läuft das letzte «Benissimo» vor der Sommerpause — dann geht Beni auf Weltreise. Ob er dort seine Zuschauer findet?
Von Peter Padrutt | Aktualisiert um 00:38 | 30.05.2009
In Gedanken sei er schon weit weg – in Bangkok, Sydney und Las Vegas. Bei Nudelsuppe, Koalas und Geldautomaten will Beni Thurnheer (59) dieses unglückliche Jahr vergessen. Ein Jahr, in dem er Schlagzeilen machte mit seiner Trennung, einer jungen Frau und Kritik einstecken musste als Fussball-Kommentator.
Beni wirke seltsam entspannt, sagen Freunde. Einen Monat lang verreist er mit einem guten Freund. Den Trip um die Welt hat er sich zum 60. Geburtstag geschenkt, den er am 11. Juli feiert. Es muss ihn dann nicht mehr kümmern, dass der Kittel in der letzten Sendung so spannte. Interview-Anfragen fürs letzte «Benissimo» hat er übrigens abgeschmettert. Der Weltenbummler ist schon auf dem Sprung.
Ein Begleiter seiner Karriere ist schon vorausgefahren: Die Quote von «Benissimo». 1,2 Millionen schauten die Lotterieshow vor zehn Jahren noch. Inzwischen haben sich die Marktanteile fast halbiert. Letztes Jahr sackte «Benissimo» sogar dreimal auf rund 650 000 Zuschauer.
Heute Abend hat Thurnheer Italiens grössten Popstar in seiner Sendung: Eros Ramazzotti. Ob dieser die Quote doch noch auf Schmusekurs bringt? Und noch etwas soll das angeschlagene Flaggschiff auf Touren bringen: Ab Herbst bekommt «Benissimo» ein moderneres Dekor.
TV-Profis sagen: Der neue Anstrich sei nur Geldverschwendung. Die Krux liege im Konzept, das überholt sei. Auf drei Säulen gründete einst das Erfolgskonzept der Sendung: Auf dem Millionengewinn, den grossen Showblöcken und dem Humor. Doch die Kandidaten am Telefon wirken heute oft hölzern. Junge Leute rufen kaum noch an. All das macht die Show altbacken.
Die Showacts sind zwar exzellent inszeniert. Aber grosse Stars in grossen TV-Shows – daran hat man sich längst gewöhnt. Von gestern sind auch die «Friends»-Witze.
Blick.ch wollte mit Beni Thurnheer über all das sprechen. Aber vermutlich war er gerade beim Kofferpacken.
Beni wirke seltsam entspannt, sagen Freunde. Einen Monat lang verreist er mit einem guten Freund. Den Trip um die Welt hat er sich zum 60. Geburtstag geschenkt, den er am 11. Juli feiert. Es muss ihn dann nicht mehr kümmern, dass der Kittel in der letzten Sendung so spannte. Interview-Anfragen fürs letzte «Benissimo» hat er übrigens abgeschmettert. Der Weltenbummler ist schon auf dem Sprung.
Ein Begleiter seiner Karriere ist schon vorausgefahren: Die Quote von «Benissimo». 1,2 Millionen schauten die Lotterieshow vor zehn Jahren noch. Inzwischen haben sich die Marktanteile fast halbiert. Letztes Jahr sackte «Benissimo» sogar dreimal auf rund 650 000 Zuschauer.
Heute Abend hat Thurnheer Italiens grössten Popstar in seiner Sendung: Eros Ramazzotti. Ob dieser die Quote doch noch auf Schmusekurs bringt? Und noch etwas soll das angeschlagene Flaggschiff auf Touren bringen: Ab Herbst bekommt «Benissimo» ein moderneres Dekor.
TV-Profis sagen: Der neue Anstrich sei nur Geldverschwendung. Die Krux liege im Konzept, das überholt sei. Auf drei Säulen gründete einst das Erfolgskonzept der Sendung: Auf dem Millionengewinn, den grossen Showblöcken und dem Humor. Doch die Kandidaten am Telefon wirken heute oft hölzern. Junge Leute rufen kaum noch an. All das macht die Show altbacken.
Die Showacts sind zwar exzellent inszeniert. Aber grosse Stars in grossen TV-Shows – daran hat man sich längst gewöhnt. Von gestern sind auch die «Friends»-Witze.
Blick.ch wollte mit Beni Thurnheer über all das sprechen. Aber vermutlich war er gerade beim Kofferpacken.
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