Ausdrucken Weiterleiten
 

Starwerber Bodin: «Linda fehlt die Persönlichkeit»

ZÜRICH – Seit fast vier Wochen ist Linda Fäh jetzt Miss Schweiz. Wird ihr Amtsjahr ein Erfolg? Starwerber Frank Bodin hat seine Zweifel.

Von Matthias Pfander und Fabian Zürcher | Aktualisiert um 13:04 | 20.10.2009
Jennifer Ann Gerber (2001): 310´000 Franken. (Sandro Bross)
Bianca Sissing (2003): Mit 320´000 Franken ein Gewinneinbruch von 110`000 Franken im Vergleich zu Vorgängerin Nadine Vinzens. (Reuters)
Anita Buri (1999): 332´000 Franken. (Peter Gerber)
Mahara McKay (2000): 340´000 Franken. (Keystone)
Whitney Toyloy (2008): 430´000 Franken. (Beldona)
Nadine Vinzens (2002): Mit 430´000 Franken knackte sie als erste die 400'000-Franken-Schallmauer. Und war damit schon 2002 so erfolgreich wie nach ihr Fiona Hefti oder Whitney Toyloy. (The Gstöhl)
Fiona Hefti (2004): 430´000 Franken. (Keystone)
Lauriane Gilliéron (2005): 480´000 Franken. (RDB)
Amanda Ammann (2007): Die Ostschweizerin scheffelte 490´000 Franken – allerdings in bloss 11 Monaten. Amanda verdiente im Durchschnitt also sogar mehr als Christa Rigozzi. (Frederic Auerbach)
Christa Rigozzi (2006): Mit 570´000 Franken Spitze. War allerdings 13 Monate im Amt. (Keystone)
Wer zur Schönsten des Landes gekürt wird, will sich das Krönchen auch vergolden lassen. Christa Rigozzi hat vorgemacht, wie es geht: Mit ihren 570´000 verdienten Franken ist sie die Überfliegerin unter den Missen (siehe Diashow).

Doch bei der Miss-Schweiz-Organisation ist man auch mit weniger zufrieden: «Grundsätzlich sprechen wir ab 400´000 Franken von einem sehr erfolgreichen Jahr», sagt Raffy Locher. Diesen Betrag erreichte seit 2002 bis auf Bianca Sissing jede Miss Schweiz.

Und Linda Fäh? Frank Bodin glaubt nicht so recht an die Blondine aus Benken (SG): «Linda Fäh ist keine Ausnahme-Miss. Eine solche gibt es höchstens alle fünf Jahre», sagt der Werber und nennt als Beispiele Christa Rigozzi (2006) oder Melanie Winiger (1996).

Diesen beiden Frauen kann Linda seiner Meinung nach das Wasser nicht reichen: «Eine Miss mit Ecken und Kanten – einer eigenen Persönlichkeit – ist für die Werbung am besten geeignet», sagt Bodin. Und die fehle bei Fäh. Ja, die neue Miss sei ihm bis jetzt nicht einmal aufgefallen. Obwohl sie schon fast vier Wochen im Amt sei.
Frank Bodin. (Keystone)
Frank Bodin. (Keystone)
(Keystone)
(Keystone)
(Keystone)
(Keystone)
(Keystone)
(Keystone)
(Keystone)
(Keystone)
(Keystone)
(Keystone)
(Keystone)
(Reuters)
(Reuters)
(Reuters)
(Reuters)
Das sagen Blick.ch-Leser
Heidi Keller, Zürich - 18:07 | 20.10.2009
» Wer Miss Schweiz wird, ist purer Zufall. Manchmal ist es die am besten geeignete, oft aber auch nicht. Linda Fäh ist nett. Mehr aber auch nicht. Sie hat weder die Grösse eines Models noch irgendwelche Ausstrahlung und bewegt sich linkisch. Leider sitzen auch in der Jury oft Leute, die nicht wissen, worauf es wirklich ankommt, sondern nach persönlichen Vorlieben oder 'politisch' entscheiden. Eine Profi-Jury für die Miss CG und daneben eine Miss Sympathy (vom Publikum gewählt) wäre eine Lösung.
Eugen Dubeli, St.Gallen - 17:44 | 20.10.2009
» Linda ist mir allemal sypathischer als dieser Möchtegerngross! Der versteht von Frauen scheinbar genau so wenig wie von Plakaten!
Helmut Kiesalter, Zürich - 12:37 | 20.10.2009
» Wenn man bei einer Miss Schweiz von einem Jahressalär von 400.000 Franken spricht wähne ich mich im falschen Film. Wie pervers ist eigentlich eine Miss-Wahl, dass man von so hohen Gagen spricht. Der Leistungsausweis bemisst sich sicher nicht aus der Schönheit die notabene von der Natur gegeben ist. als Arzt, Ingenieur oder Spitzentechniker muss man sich schon verschaukelt vorkommen ob dieser Gagen.
Bibiana Schloss, Rapperswil - 12:21 | 20.10.2009
» Stimmt genau! Noch nie hat mich die Miss Schweiz so wenig interessiert wie jetzt. Es kommt einfach nichts rüber.....
Küsä Born, Bern - 12:12 | 20.10.2009
» Ach diese Werber, haben alle das Gefühl sie hätten das Rad erfunden. Gottseidank habe ich weder beruflich noch privat mit diesen zu tun.
Marktplatz