Missgriff: Der Schweiz droht eine «Miss Doof»
Das Matterhorn heisst Zermatter, das Bundeshaus ist eine Kirche: Wie lernfaul darf eine Miss-Schweiz-Kandidatin sein?
Von Aurelia Forrer | Aktualisiert um 11:30 | 09.08.2009
Weh dir Helvetia! 16 junge Frauen wollen Miss Schweiz werden. Blöd nur, dass manche bei den einfachsten Wissensfragen so viel Ahnung haben wie eine Kuh vom Klettern.
Für die erste Runde ihrer «Miss Perfect»-Wahl zeigte das SF-Peoplemagazin «Glanz & Gloria» den Kandidatinnen Bilder bekannter Schweizer Wahrzeichen und Persönlichkeiten. Das Ergebnis ist hochnotpeinlich. Vier Kandidatinnen wurde ein Bild von Hans-Rudolf Merz (66) gezeigt – keine einzige erkannte den Bundespräsidenten!
Genauso erging es vier anderen Schönheiten beim Schweizer Wahrzeichen schlechthin, dem Matterhorn – keine konnte den richtigen Namen des Berges sagen. Sogar der Tipp, dass er im Walliser Dorf Zermatt liege, half bei einer Kandidatin nicht. «Ah, das ist der Zermatter!», freute sie sich.
Besonders Jeanice-Lea Hofstetter (18) entpuppte sich eher als «Miss Doof» denn als «Miss Perfect». Von den fünf Bildern, die ihr vorgelegt wurden, erkannte sie kein einziges. Der Höhepunkt: das Foto des Bundeshauses in Bern. «Das könnte eine Kirche sein», antwortet sie. «Vielleicht am Helvetiaplatz in Zürich.»
«Ich war nervös – und da war alles weg», sagt Jeanice-Lea. Sie ist sich sicher, dass sie die Sujets in einem anderen Moment erkannt hätte. «Immerhin ist das Matterhorn auf jeder Toblerone-Packung», sagt die Detailhandelsangestellte. Das Bundeshaus kenne sie aus Zeitungen. «Zudem bin ich seit dem sechsten Lebensjahr ohne Fernseher aufgewachsen.»
«Glanz & Gloria» täglich um 18.40 Uhr auf SF 1
Hätten Sie alle Bilder erkannt? Machen Sie denselben Test wie Jeanice-Lea Hofstetter...
Für die erste Runde ihrer «Miss Perfect»-Wahl zeigte das SF-Peoplemagazin «Glanz & Gloria» den Kandidatinnen Bilder bekannter Schweizer Wahrzeichen und Persönlichkeiten. Das Ergebnis ist hochnotpeinlich. Vier Kandidatinnen wurde ein Bild von Hans-Rudolf Merz (66) gezeigt – keine einzige erkannte den Bundespräsidenten!
Genauso erging es vier anderen Schönheiten beim Schweizer Wahrzeichen schlechthin, dem Matterhorn – keine konnte den richtigen Namen des Berges sagen. Sogar der Tipp, dass er im Walliser Dorf Zermatt liege, half bei einer Kandidatin nicht. «Ah, das ist der Zermatter!», freute sie sich.
Besonders Jeanice-Lea Hofstetter (18) entpuppte sich eher als «Miss Doof» denn als «Miss Perfect». Von den fünf Bildern, die ihr vorgelegt wurden, erkannte sie kein einziges. Der Höhepunkt: das Foto des Bundeshauses in Bern. «Das könnte eine Kirche sein», antwortet sie. «Vielleicht am Helvetiaplatz in Zürich.»
«Ich war nervös – und da war alles weg», sagt Jeanice-Lea. Sie ist sich sicher, dass sie die Sujets in einem anderen Moment erkannt hätte. «Immerhin ist das Matterhorn auf jeder Toblerone-Packung», sagt die Detailhandelsangestellte. Das Bundeshaus kenne sie aus Zeitungen. «Zudem bin ich seit dem sechsten Lebensjahr ohne Fernseher aufgewachsen.»
«Glanz & Gloria» täglich um 18.40 Uhr auf SF 1
Hätten Sie alle Bilder erkannt? Machen Sie denselben Test wie Jeanice-Lea Hofstetter...
Diashows
Auflösung
1. Das Bundeshaus in Bern.
2. Stéphane Lambiel.
3. Das Matterhorn.
4. Das Genfer Kantonswappen.
5. Nati-Coach Ottmar Hitzfeld.
Das sagen Blick.ch-Leser
- marco zürcher, zürich - 12:22 | 09.08.2009
- » es ist absolut so, dass die jungen leute, ich selber bin anfang 30, im generellen kaum mehr allgemeinbildung haben. wird das in der schule vernachlässigt oder wo liegt das problem? ich finde es auf alle fälle wichtig, dass dies thematisiert wird.
- OLAF KÜHNE, WINTERTHUR - 11:55 | 09.08.2009
- » Eine Miss muss schön sein und sonst gar nichts! Wer fordert, dass eine Miss Schweiz unser Land repräsentiert, sollte vielleicht zuerst seine eigene Bildung unter die Lupe nehmen.
- Kari Burkhardt, Oberscherli - 11:49 | 09.08.2009
- » wie wäre es, wenn man eine Misswahl machen würde, wo die Allgemeinbildung und Intelligenz im Vordergrund stünden und nicht die Schönheit?
- Andreas Sutter, Egnach - 11:48 | 09.08.2009
- » Die jungen Leute von heute geben sich immer so schlau und besserwisserisch,besonders die Frauen.Im Kopf haben viele junge Männer und Frauen nichts und gehen trotzdem studieren.Besonders die prominenten Frauen, oder Frauen die gerne prominent wären, haben das Hirn meistens weiter unten!!Peinlich,peinlich....
- Viktor Rolfer, Pfäffikon SZ - 11:47 | 09.08.2009
- » Doof ist hier nur der Journalismus, der betrieben wird. Das Mädchen ist sicher nicht doof, denn der Ausdruck doof ist historisch mit "taub", sprich auf schlecht hören und nicht sehen zu deuten. Gehörlose Menschen wurde früher für geistig behindert gehalten, deshalb sollte sich dieser Journalist, schleunigs des Wortes "doof" enthuldigen.
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