Jodlerclub Wiesenberg stürmt mit «Ewigi Liebi» die Hitparade: Dieser Holzfäller haut alle Popstars weg
von lukas rüttimann | Aktualisiert um 16:45 | 16.02.2007
WIESENBERG NW Die neueste Sensation in den Pop-Hitparaden kommt nicht etwa aus London oder New York. Sie kommt aus einem 150-Seelen-Weiler in der Innerschweiz. Und der Band-Chef fällt tagsüber Bäume.
«Ewigi Liäbi» - Jodlerklub Wiesenberg
Wer momentan die Pop-Hitparade studiert, staunt nicht schlecht: Auf Platz 37, irgendwo zwischen den Pussycat Dolls und Robbie Williams tummelt sich seit zwei Wochen eine ungewöhnliche Band.
Oder bessser – ein ungewöhnlicher Klub: Der Jodlerklub Wiesenberg ist mit seinem Album «Mey Freyd» (für Unterländer: «meine Freude») die Pop-Sensation der Stunde!
«Ja, es räbblet», sagt Alois Achermann (53), Präsident des 19-köpfigen Jodlerklubs fassunglos. In letzter Zeit seien Radios und erste Zeitungen auf ihn und seine Naturjuuchzer aufmerksam geworden. Das sei für ihn schon «etwas komisch», sagt der frisch gebackene Popstar, der im Alltag Forstwart ist. «Früher», sagt er, «waren wir froh, wenn wir eine Zugabe geben durften.»
Auslöser für den plötzlichen Hype um die Hitparaden-Juuchzer ist eine alte Bekannte: «Ewigi Liebi» in der A-Cappella-Version des Jodlerklubs wird am Radio dünn und durchsichtig gespielt! Dabei war die Liebe zum Mash-Hit keine auf den ersten Blick: Die jungen Jodler hätten den Song immer beim Bier gesungen. Aber: «Er wurde demokratisch abgelehnt», erzählt Achermann. Erst als ihn die Fans immer als Zugabe forderten, nahm man ihn auf die CD.
Die Folge: Über 5000 verkaufte CDs, Tendenz steigend. «So einen Erfolg gabs in der Jodelszene noch nie – gut möglich, dass da noch einiges geht», sagt Roli Achermann (nicht verwandt mit Alois) von der Plattenfirma Phonoplay. Vielleicht sogar mit weiteren Wiesenberg-Coverversionen? «Wir bleiben Naturjuuchzer», sagt der Klub-Chef. «Wir wollen den Leuten nur ‹Freyd› machen».
Oder bessser – ein ungewöhnlicher Klub: Der Jodlerklub Wiesenberg ist mit seinem Album «Mey Freyd» (für Unterländer: «meine Freude») die Pop-Sensation der Stunde!
«Ja, es räbblet», sagt Alois Achermann (53), Präsident des 19-köpfigen Jodlerklubs fassunglos. In letzter Zeit seien Radios und erste Zeitungen auf ihn und seine Naturjuuchzer aufmerksam geworden. Das sei für ihn schon «etwas komisch», sagt der frisch gebackene Popstar, der im Alltag Forstwart ist. «Früher», sagt er, «waren wir froh, wenn wir eine Zugabe geben durften.»
Auslöser für den plötzlichen Hype um die Hitparaden-Juuchzer ist eine alte Bekannte: «Ewigi Liebi» in der A-Cappella-Version des Jodlerklubs wird am Radio dünn und durchsichtig gespielt! Dabei war die Liebe zum Mash-Hit keine auf den ersten Blick: Die jungen Jodler hätten den Song immer beim Bier gesungen. Aber: «Er wurde demokratisch abgelehnt», erzählt Achermann. Erst als ihn die Fans immer als Zugabe forderten, nahm man ihn auf die CD.
Die Folge: Über 5000 verkaufte CDs, Tendenz steigend. «So einen Erfolg gabs in der Jodelszene noch nie – gut möglich, dass da noch einiges geht», sagt Roli Achermann (nicht verwandt mit Alois) von der Plattenfirma Phonoplay. Vielleicht sogar mit weiteren Wiesenberg-Coverversionen? «Wir bleiben Naturjuuchzer», sagt der Klub-Chef. «Wir wollen den Leuten nur ‹Freyd› machen».
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