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Die Leitung des Lynwood-Gefängnisses, in dem Paris Hilton einsass, muss unbequeme Fragen erdulden. Eine interne Untersuchungs-Kommission der Polizei versucht nämlich gerade herauszufinden, ob die Hotelerbin hinter Gittern doch eine Sonderbehandlung bekommen hat.
Gemäss einem Bericht der «L.A. Times» durfte das Partygirl während der 23-tägigen Haft mit einem Handy telefonieren, während andere Gefangene sich am Münztelefon anstellen mussten. Zudem habe Hilton im Gegensatz zu den meisten ihrer Mithäftlinge nicht eine getragene, sondern eine neue Anstaltskleidung bekommen, plauderten zwei Sicherheitsbeamte aus.
Chefermittler Michael Gennaco kündigte eine rückhaltlose Aufklärung des VIP-Falles an. «Welche Vorwürfe über eine Sonderbehandlung es auch immer gibt – wir werden sicherstellen, dass es eine angemessene Untersuchung und einen Bericht über die Ergebnisse gibt.»
Schon zu Beginn von Hiltons Haftzeit hatte es heftige Diskussionen gegeben, weil der für die Anstalt zuständige Polizeisheriff sie nach drei Tagen in den Hausarrest entliess.
Ein Richter machte die Entscheidung jedoch einen Tag später wieder rückgängig (Blick Online berichtete). Ursprünglich war Paris zu 45 Tagen Gefängnis verurteilt worden, erhielt jedoch die übliche Verkürzung wegen guter Führung. (SDA/gsc)
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Soll im Gegensatz zu den anderen Häftlingen ein neues «Oranges» bekommen haben: Paris Hilton. (Fotomontage BLICK)