Wintersport Rütlischwur der Skilehrer: nach drei Tagen die Piste runter

BELP - BE - Die Schweizer Skilehrerinnen und Skilehrer sind fit für den Winter. So fit, dass sie ein Versprechen abgegeben haben: Gäste zwischen 9 und 99 Jahren sollen in nur drei Tagen das Skifahren lernen können.

Skilehrer leisten Rütlischwur: Skifahren in nur drei Tagen play
Schweizer Skilehrer versprechen: In drei Tagen lernen Anfänger zwischen 9 und 99 Jahren das Skifahren. (Symbolbild) KEYSTONE/XAVIER GEHRIG

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Das Versprechen, den Gästen in drei Tagen das Skifahren respektive einen einfachen Parallelschwung beizubringen, besiegelten die Schweizer Skilehrerinnen und Skilehrer mit einem gemeinsamen Schwur letzten Samstag auf der Rütliwiese. Genau genommen wird den Gästen versprochen, nach nur drei Tagen «eine einfache Piste genussvoll absolvieren zu können».

Das Angebot richtet sich an Sportbegeisterte im Alter zwischen 9 und 99 Jahren. Es gelte an allen Schweizer Skischulen und könne während der ganzen Wintersaison gebucht werden, teilte der Dachverband Swiss Snowsports am Donnerstag mit. Unterrichtet wird pro Tag vier Stunden.

Im Gegensatz zu den Kolleginnen und Kollegen in Österreich werden die Schweizer Skilehrer derzeit nicht auf einen neuen Stil getrimmt, das so genannte «Schönskifahren», welches das Carven ablösen soll. Die Österreicher wollen ein Gästebedürfnis nach einem natürlichen, ästhetischen und kraftsparenden Fahrstil erfüllen. Die Skiindustrie fertigt dafür wieder schmalere, weniger taillierte und längere Skis an.

Eine Art gewollte Abkehr vom Carven gibt es in den Schweizer Skischulen nicht. Laut Riet R. Campell, Direktor von Swiss Snowsports, unterrichten die Skischulen aktuell wie auch in Zukunft Rutschschwünge und den Carving-Stil, bei dem die Sportler vor allem auf den Skikanten stehen. Mit dem heute zur Verfügung stehenden Material sei sowohl das Rutschen wie das Carven möglich, so Campell.

Der oberste Schweizer Skilehrer machte weiter deutlich, dass die Skischulen die «Vielfältigkeit des Skisports» zelebrieren und die individuellen Wünsche der Gäste im Zentrum stehen. Deshalb führen Schulen die ganze Palette an Fahrtechniken im Angebot. Dazu gehören «Rutschschwünge, Carvingschwünge, Freeride, Freestyle und Race». (SDA)

Publiziert am 01.12.2016 | Aktualisiert am 01.12.2016
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