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Was für ein trauriger Start ins neue Jahr für John Travolta (54)! Am Neujahrstag verstarb sein Sohn Jett auf den Bahamas – je nach Quelle in den Armen des Filmstars im Ferienhaus der Familie oder erst später im Spital.
Genauso unklar ist bis heute die Ursache des Unfalls. Offenbar hat sich der Junge den Kopf an der Badewanne angeschlagen und ist an den Folgen der Verletzungen gestorben. Heute wird am Leichnam eine Autopsie vorgenommen.
Doch wie kann sich ein junger Mann im Badezimmer tödlich verletzen?
Bekannt ist, dass Jett seit seiner Kindheit immer wieder Anfälle hatte. Der 16-Jährige litt am sogenannten Kawasaki-Syndrom, einer fieberhaften Gefässentzündung, deren Symptome denen des Autismus ähneln.
Genau das ist auch Auslöser für die derzeitige Aufregung: Schon lange kursieren Gerüchte, das Kind leide an einer Form von Autismus.
Unbehandeltem Autismus, notabene. Denn die Scientology-Kirche, deren Aushängeschild Travolta ist, ignoriert diese Krankheit. Grund: Scientology lehnt Geisteskrankheiten grundsätzlich ab, bezeichnete die Psychiatrie als Pseudo-Wissenschaft. Auch Travolta selbst bestritt die Diagnose Autismus vehement.
Deshalb wurde Jett auch nur mittels Scientology-konformem Entgiftungsprogramm behandelt – was nach dem tragischen Unfall vom Neujahr nun erst recht Wasser auf die Mühlen der Scientology-Gegner schaufelt.
Ganz besonders im Internet. Dort existiert eine Site, welche genau diese Problematik schon früher thematisierte. Und bereits im November 2007 den Tod von Jett prophezeite – weil dessen Autismus nicht richtig behandelt werde.