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Sein Basislager hat er im Hotel Tres Playas auf Mallorca eingerichtet, die Mission ist geheim. Bruno Tobler, bei der Mister-Schweiz-Wahl vor einem Monat noch knapp von Stephan Weiler (24) geschlagen, bereitet sich akribisch auf sein neues Ziel vor: «Ich will Surf-Schweizer-Meister 2008 werden», verrät er SonntagsBlick.
«Und ich werde all meine Qualitäten in die Waagschale werfen.» Seit Tobler zehn ist, brennt seine Liebe für das Wellenreiten. «Ich war mit meinen Eltern in den Ferien, habe ein Surfbrett gesehen und sofort gewusst: Das ist mein Lieblingssport!»
Aus dem Sport ist eine Lebenseinstellung geworden. Noch dieses Jahr will der Vize-Mister das Brevet als Surflehrer machen. Das einzige Problem: In der Schweiz mangelt es naturgemäss an Trainingsmöglichkeiten. Im August weicht er nach England aus, die Meisterschaften finden im Herbst an der französischen Atlantikküste statt.
Doch Tobler wollte um keinen Preis schon im Frühling eine Formkrise riskieren und buchte deshalb kurz entschlossen bei Helvetic Tours einen Mallorca-Aufenthalt. «Man muss immer dranbleiben, ohne eisernen Willen geht nichts.» Milde 25 Grad und perfektes Surfwetter ermöglichten ihm eine gelungene Trainingswoche.
Auf der spanischen Ferieninsel sorgt der Beau mit den brasilianischen Wurzeln für Aufsehen: «Ich werde überall von Schweizer Touristen erkannt, man wünscht mir Glück. Ich muss viele Autogramme verteilen.» Auch am Strand ist er begehrt: «Deutsche Urlauberinnen wollen sich mit mir fotografieren lassen.»
Bruno Toblers Model-Karriere floriert ebenfalls. Seit drei Wochen ist er bei der Agentur Visage von Zineta Blank (44) unter Vertrag. «Bruno ist vielseitig einsetzbar und ein ideales Aushängeschild für unsere Kunden im sportlichen Bereich.» Blank freut sich über Brunos Surfambitionen. «So kann er seinen tollen Körper in Schuss halten.»
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Fotosujet: Deutsche Urlauberinnen sind begeistert vom Vize-Mister-Schweiz. (Thomas Kalak)