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Die Altmeister von U2 haben bei der Grammy-Verleihung in Los Angeles abgeräumt. Zum Song des Jahres wurde ihr «Sometimes You Cant Make It On Your Own» gekürt, und auch die Kategorie «Album des Jahres» ging an sie. Die Gruppe überzeugte weiter mit dem besten Rock-Song («City of Blinding Lights»), dem besten Rock-Album («How to Dismantle an Atomic Bomb») und als beste Rock-Interpreten.
Mariah Carey besiegelte mit drei Grammys ihr Comeback. Die Popdiva setzte sich am Mittwoch als beste R&B-Interpretin durch und sicherte sich mit «We Belong Together» die Trophäe für den besten R&B-Song und mit «The Emancipation of Mimi» auch den Preis für das beste aktuelle R&B-Album. Insgesamt war sie in acht Kategorien nominiert, musste sich aber unter anderem beim Song des Jahres geschlagen geben.
Als beste Popsänger wurden Kelly Clarkson und Stevie Wonder gekürt. Die Newcomerin Clarkson setzte sich mit «Since U Been Gone» durch, Wonder mit «From the Bottom of My Heart». Als bester Rocksänger wurde Bruce Springsteen für «Devils & Dust» ausgezeichnet, als bester Rapper Kanye West für «Gold Digger». West gewann weiter die Trophäen für das beste Rap-Album («Late Registration») und für den besten Rap-Song («Diamonds From Sierra Leone»).
In einem emotionalen improvisierten Auftritt zu Beginn der Show widmeten Stevie Wonder und Alicia Keys den Klassiker «Higher Ground» der verstorbenen Witwe des US-Bürgerrechtlers Martin Luther King, Coretta Scott King.
Deutsche Gewinner gab es in der Kategorie «Klassischer Gesang» und in der Orchester-Sparte: Hier überzeugten Thomas Quasthoff sowie Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks mit Dmitri Schostakowitschs Symphonie No. 13.