Hunderttausende freuten sich gestern in «Gipfelstürmer» über die alten Melodien. Aber was ist aus Nöggi und dem Erbe von Ruedi Rymann (†75) geworden?
Ein Wiedersehen gab es mit Ruedi Rymann (†75) und seinem unvergesslichen «Schacher Seppli». Der grosse Jodler und Komponist starb vor vier Jahren in seinem Heimatdorf Giswil OW. Die sechs Kinder des legendären Obwaldner tragen sein grosses Erbe weiter.
«Wir freuen uns sehr, dass es ‹Schacher Seppli› unseres Vaters unter die schönsten Lieder der Schweiz geschafft hat», sagt Rymanns Tochter Silvia (46). «Jeden Tag denken wir an ihn und werden auf ihn angesprochen.» Oft würden sie ihren Vater am Grab besuchen, Mutter Hildi (75) sei jeden Tag da. Silvia tritt mit Schwester Annemarie (47) und Bruder Peter (38) noch heute auf.
Die Geschwister Rymann haben mit «Chum, la iis jetzt eis singä» auch eine CD herausgegeben.
Kaum mehr wiederzuerkennen
Sänger Nöggi (65) ist kaum mehr wiederzuerkennen. «Zwischen diesen Bildern liegen etwa vierzig Kilo, viel zu viel Weisswein, Whiskey und Wodka», sagt der Sänger («I bin en Italiano»).
«Ich habe damals gesoffen wie ein Loch, reingestopft was das Zeugs hielt.»
Der 1,67 Meter grosse Zürcher wog zu seinen dicksten Zeiten 162 Kilo, heute sind es noch 92. «Die Leute sollen ruhig sehen, dass man eine zweite Chance im Leben nutzen kann», sagt er. «Seit drei Jahren bin ich trocken. Und Hörnli und Ghackets esse ich auch nicht mehr so viel.»
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