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Auch Ex-Mister Stephan Weiler war schon Aushängeschild von Pink Cross. (Screenshot Pinkcross.ch)
Er ist noch nicht einmal auf Sendung – aber bei den Schwulen schon ein Star. Der Berner Mario Grossniklaus sieht nicht nur blendend aus – er hat auch viel im Kopf. Nächsten Montag feiert er um Mitternacht seine Premiere bei der «Tagesschau» (BLICK berichtete).
Doch schon jetzt hat er ein Angebot von der Schwulenorganisation Pink Cross. «Wir sind sehr an einer Kampagne mit ihm interessiert», sagt Geschäftsleiter Uwe Splittdorf, der den neuen «Tagesschau»-Sprecher persönlich kennt. «Grossniklaus weiss, was er will und wohin er will. Er versprüht genau das, was die Öffentlichkeit von einem prominenten Schwulen erwartet.»
Grossniklaus hat damit Chancen, Nachfolger von Ex-Mister-Schweiz Stephan Weiler zu werden. Dieser wurde 2008 von Pink Cross, dem Dachverband der Schweizer Homosexuellen, eingespannt. Co-Präsident Pierre André Rosselet lobte damals: «Obwohl er ein bekennender Heterosexueller ist, hat er keine Berührungsängste gegenüber Homosexuellen.»
Welche Ziele möchte Pink Cross mit Mario Grossniklaus verfolgen? Splittdorf verweist auf das Dreipunkte-Programm von Pink Cross: «Besuche von Schulen, Gleichberechtigung bei der Adoption und Kampf gegen Diskriminierung.»
Der Pink-Cross-Chef ist sicher, dass Grossniklaus der ideale Mann dafür ist. «Er ist sympathisch, hat immer ein Lächeln auf den Lippen. Und als News-Sprecher geniesst er grosse Glaubwürdigkeit.»
Grossniklaus war gestern mit den Vorbereitungen für seinen ersten Auftritt beschäftigt. SF-Pressesprecher David Affentranger sagte: «Er fühlt sich über die Anfrage geehrt. Aber die Unterstützung solcher Kampagnen ist unseren Moderatoren gemäss den publizistischen Leitlinien nicht möglich.»
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«Als News-Sprecher geniesst er grosse Glaubwürdigkeit.» Pink-Cross-Chef Uwe Splittdorf über Mario Grossniklaus (Bild). (SF/Oscar Alessio)