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Es hatte so gut angefangen. Michelle sass locker plaudernd auf dem Sofa – umschwärmt von Gottschalk und dem deutschen Muskelmann Ralf Möller – und machte Witze über ihren Arbeitgeber. Silvio Berlusconi sei der beste Klient der Satire-Sendung, die sie im italienischen Fernsehen mitmoderiert. «Ich kenne ihn nicht so intim, aber ich bin auch schon über 18.»
Doch dann verlor «La Hunziker» ihre Wette – sehr zur Freude der männlichen Zuschauer. Denn als Einsatz sollte sie eine Synchronschwimm-Einlage zeigen. In einem winzigen Schwimmbecken mitten in der Stierkampfarena von Palma de Mallorca, von wo «Wetten dass..?» live gesendet wurde.
Und selbstverständlich hatte die sexy Schweizerin auch keinen Badeanzug dabei. Dieser wurde ihr von Gottschalk genüsslich überreicht – immerhin passend in unseren Nationalfarben.
Doch aus der erhofften Vorführung wurde nichts, trotz eindeutigen Aufforderungen aus dem Publikum liess es Hunziker bei einem kleinen Beckenhüpfer bewenden. «Ein bisschen seltsam für eine Frau, die in Deutschland Dreiviertel ihrer Bekanntheit daraus bezieht, dass sie sich im Urlaub am Strand halbnackt von Paparazzi fotografieren lässt», wie «Spiegel.de» spöttisch urteilte.
Thomas Gottschalk wars egal. Denn eigentlich ging es ihm nur darum, die heisse Schweizerin im Bikini zu sehen, wie er nach Michelles Auftritt im kleinen Roten freimütig eingestand. Und den Schweissperlen auf seinem Gesicht nach zu urteilen, hat dieser Plan funktioniert.