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Minus 79,1 Millionen Franken. Das steht unter dem Strich auf der SRG-Bilanz des vergangenen Jahres. Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG hat Geldsorgen. Und SRG-Generaldirektor Armin Walpen will möglichst rasch wieder schwarze Zahlen schreiben.
Da auch die SRG unter sinkenden Werbeeinnahmen leidet, braucht es ein Sparprogramm. Einerseits sollen die Kosten mit der geplanten Fusion von Radio und Fernsehen gesenkt werden. Anderseits setzt Walpen aber auch den Rotstift an und denkt über die Streichung von kompletten Sendern nach.
In der Sonntagspresse sagte der SRG-Chef: «Wir werden vermutlich erstmals ganze Programme herausnehmen müssen.» Damit soll ein «substanzieller zweistelliger Millionenbetrag» eingespart werden – zusätzlich zum «unvermeidlichen Stellenabbau».
Ganz oben auf der SRG-Streichliste: der Tessiner TV-Sender TSI 2, das Jugendradio Virus, der Ländler-Sender Musigwälle 531 oder die vor allem bei Auslandschweizern beliebte SRG-Website Swissinfo. Sogar der Wiederholsender SF info wird in Frage gestellt.
Was meinen Sie: Auf welche Sender könnten Sie ganz gut verzichten – und auf welche auf keinen Fall? Schreiben Sie uns – und weisen Sie der SRG den Weg.