«Vor ‹Lost› hatte ichs schwer»

  • Publiziert: 29.12.2008, Aktualisiert: 20.01.2012
  • Interview: Dominique Zahnd

Was passiert in den neuen Folgen? «Lost»- Star Jorge Garcia weiss es.

Was können Sie uns über die vierte Staffel verraten?Viele Fans werden diesmal richtig schockiert sein. Die Gruppe spaltet sich und es gibt unerwartet Tote. Einige von uns verlassen die Insel und meine Figur Hurley landet danach in einer Irrenanstalt. Aber jetzt habe ich schon zu viel verraten ...Die letzten drei Staffeln spielten auf Hawaii. Jetzt wird die Story aufs Festland verlagert. Was ändert sich dadurch für Sie?Durch die neuen Handlungsverläufe bin ich gezwungen, zurück nach Kalifornien zu ziehen. Das fällt mir nicht leicht. Wir Schauspieler fühlen uns auf Hawaii sehr wohl. Wir sind eine Familie geworden, treffen uns regelmässig zum Grillieren und schauen zusammen Filme. Dass ich jetzt in Los Angeles auf Haussuche gehen muss, gefällt mir gar nicht.«Lost» soll 2010 endgültig zu Ende sein. Stimmt das?So sehen die Pläne aus. Leider sind die Episoden so angelegt, dass jeder von uns einfach ausgelöscht werden kann. Ich kann nur hoffen, dass meine Figur Hurley bis am Schluss am Leben bleibt.Und was werden Sie nach «Lost» machen?Vor dieser Serie hatte ich es nicht einfach in Hollywood. Meine Mutter ist aus Kuba, mein Vater aus Chile und ich bin ziemlich, ähm, breit. Darum hatte ich es immer schwer, Jobs zu bekommen. Mal sehen, ob die Serie meiner Filmkarriere hilft.Ihr Charakter Hurley lebt schon eine Weile auf der Insel. Dünner wird er aber nicht deswegen ...Das gehört zu den Rätseln der Insel. Es gibt da aber noch andere Ungereimtheiten: Keinem der Männer ist ein Vollbart gewachsen – und die Frauen sind auch immer schön unter den Achseln rasiert. Komisch, oder?Und wie war es, als Sie Ihre eigene «Lost»-Actionfigur das erste Mal in der Hand hielten?Gigantisch! Als Kind habe ich immer mit den «Star Wars»-Figuren gespielt – und jetzt gibt es eine von mir selber. Ich habe mir eine Tonne davon gekauft. Die stehen jetzt alle daheim rum.Was machen Sie, wenn Sie drehfrei haben?Dann bin ich ganz langweilig. Ich spiele mit meinem Hund Nunu, schreibe in meinen Blog (dispatchesfromtheisland.blogspot.com) oder bin am Fernsehgucken.Was schauen Sie am liebsten?«Battlestar Galactica» – da verpasse ich keine Folge. 

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