Trotz Sportjahr an Quote verloren: Beim SRF zappen die Zuschauer weg

ZÜRICH - Das Schweizer Fernsehen hat 2012 erneut Zuschauer verloren – daran ändern auch Publikumsmagnete wie Fussball-EM und Olympia nichts.

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«Quote ist nicht entscheidend»: Ruedi Matter play

SRF verliert weiter an Quote.

(TOINI LINDROOS)
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Der Quoteneinbruch findet kein Ende. Beim Schweizer Fernsehen zappen die Zuschauer weg. Letztes Jahr betrug der Marktanteil im Tagesschnitt noch 29,3 Prozent, wie SRF heute mitteilt.

2011 fiel die Quote mit 29, 8 Prozent unter die psychologisch wichtige 30-Prozent-Marke. 2012 setzte sich der Abwärtstrend trotz Supersportjahr mit Fussball-EM und Olympia fort.

Diese Entwicklung entspreche den Erwartungen der Branche, schreibt SRF in einer Mitteilung. In einem limitierten Markt würden sich immer mehr Anbieter bewegen. Der Rückgang der Zahlen liege aber auch an der TV-Nutzung per Internet, die 2012 noch nicht gemessen wurde und erst in der nächsten Jahresauswertung berücksichtigt wird.

Am meisten Zuschauer gingen dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen beim Vor-und Hauptabendprogramm auf SRF 1 verloren. Besser lief es SRF zwei, das insgesamt leicht zulegen konnte. (SDA/lcb)

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