
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
play
Luzerner TV-Kommissare: Stefan Gubser und Delia Mayer.
(Keystone )Kapellenplatz Luzern, gestern, kurz nach 6 Uhr. Die Menschen feiern seit dem «Urknall», der die Fasnacht eröffnet hat.
Plötzlich heulen Sirenen, Polizei und Ambulanz fahren im Getümmel vor. Ein Teil des Platzes wird abgesperrt. Unter den Fasnächtlern macht das Gerücht die Runde, dass jemand umgekommen sei, viele drängen zur Absperrung.
Dann die Entwarnung: Es war bloss der Dreh des vierten Luzerner «Tatorts» «Schmutziger Donnerstag»; die Szene direkt nach dem «Mord» eines Zünfters.
«Wir konnten mit diesem Umfeld nur einmal drehen», so Produzent Lukas Hobi. Und mit einem Augenzwinkern: «Sonst hätte man ein Jahr warten müssen.» Alles hat geklappt.
Im Vorfeld hatte es auch Misstöne aus der Fritschi-Zunft gegeben: Sie wollte sich erst beteiligen, zog sich dann aber zurück – zu viel Sex und Drogen im Drehbuch. Regisseur Dani Levy meint, die beiden Punkte seien nicht zentral: Aber an der Fasnacht seien diese Themen präsent. Ersatz wurde gefunden, die umstrittene Szene ist bereits im Kasten. Am 28. Mai kommt aber erstmal der 2. Luzerner «Tatort», Titel: «Skalpell», im TV. (rlk)