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Dass Susan Boyle den Finale von «Britains Got Talent» gewinnen würde, war so gut wie sicher. Auf der ganzen Welt fieberten die Fans am Samstagabend mit der unscheinbaren aber stimmgewaltigen Schottin mit.
Boyle setzte bei ihrem Auftritt auf Nummer sicher und sang «I Dreamed A Dream» aus dem Musical «Les Miserables», mit dem sie sich bei ihrem ersten Auftritt in den Herzen der Fernsehzuschauer und YouTube-User gesungen hatte.
Schlussendlich reichte er aber nur für den zweiten Platz. Die 48-jährige Amateursängerin unterlag vor einem Millionenpublikum der Tanzgruppe «Diversity». Der Sieg bringt den Street-Dancern ein Preisgeld von 100 000 Pfund. Zudem darf «Diversity» vor Queen Elizabeth II. bei der königlichen Royal Variety Show auftreten.
Die «Diversity»-Tänzer hatten mit ihrer akrobatischen, dynamischen und witzigen Choreographie mit Break-Dance-Anteilen das Publikum im Saal von den Stühlen gerissen und die Juroren Lobeshymnen anstimmen lassen. «Absolut brillant» fand etwa Jury-Mitglied Simon Cowell den Auftritt der Jugendlichen aus Essex.
Boyle zeigte sich als faire Verliererin. Sie sagte, die Besten hätten gewonnen und wünschte den Siegern viel Glück. «Ich möchte den Menschen für ihre Unterstützung danken», sagte sie nach ihrem Auftritt im Finale. (SDA/hgt)