Supermodels im Tal der Tränen

ZÜRICH – Viel geheult und geschluchzt wurde gestern Abend auf 3+. Drei von 15 Finalistinnen mussten in der ersten Folge von «Supermodel» bereits wieder aus dem Loft ausziehen. Wie fanden Sie die Sendung?

  • Publiziert: 01.10.2008, Aktualisiert: 13.01.2012

Gleich zu Beginn der Casting-Show mussten sich die neuen Supermodel-Anwärterinnen ins Zeug legen oder viel mehr in die Seile hängen. Denn das erste Fotoshooting fand in luftiger Höhe in Zermatt statt. Doch einige hingen wegen ihrer Höhenangst wie Säcke da.

Dann schwebte Catwalk-Profi Bruce Darnell, der früher Fallschirmspringer in der US-Armee war, mit einem Helikopter ein. Aber ihm gefiel gar nicht, was er sah: «Du läufst wie ein Roboter, ein Soldat. Das geht gar nix!» Später erwies er sich als sensibler Model-Flüsterer: Er nahm ganz väterlich Kandidatin Maja in die Arme, die Heimweh nach ihrem Freund hatte. «Lass dir diese einmalige Chance nicht entgehen», ermahnt er. Mit Erfolg: Maja blieb.

Anschliessend durften die angehenden Supermodels ins mondäne Modelhaus am Rhein ziehen. Zum Schluss der Sendung blieben drei Mädchen ausser einem Erinnerungsfoto aus den Bergen nichts als der Traum, Supermodel 2008 zu werden: Imogen, Anja und Lauren wurden nach Hause geschickt.

Auch Moderatorin und Jurorin Franziska Knuppe vermochte nicht so recht zu überzeugen. Sie plapperte die gleichen leeren Phrasen, wie schon ihre Vorgängerin Nadja Schildknecht, die sich diese ja wiederum von der deutschen Kollegin Heidi Klum bei «Germanys Next Topmodel» abgeguckt hatte. Trotz Promobild als strenge Erzieherin liess Knuppe gestern die Peitsche nicht knallen – noch nicht. (ghd)

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play Gab sich zahm trotz Peitsche: Franziska Knuppe. (3+)

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