So eine «Beeri»: Paris Hilton räumt ab

LOS ANGELES – In Hollywood werden am Tag vor den Oscars traditionell die übelsten Produkte der Traumfabrik ausgezeichnet. Ein Abo auf Lebenszeit hat dabei Partymaus Paris Hilton.

  • Publiziert: 22.02.2009, Aktualisiert: 19.01.2012

Profi-Erbin Hilton kriegt fast jedensmal einen, wenn sie sich als Schauspielerin versucht. Zusammen mit Mike Myers («Austin Powers», «Wayne‘s World») ist sie die grosse Siegerin beim Film-Spottpreis Goldene Himbeere. Beide wurden als schlechteste Darsteller prämiert. Und ihr jeweiliger Film erhielt noch zwei weitere «Razzies».

Hilton schaffte es diesmal als Hauptdarstellerin im Film «The Hottie and The Nottie». Der Film wurde am Samstagabend in Los Angeles noch als schlechtester Fim und für das schlechteste Drehbuch ausgezeichnet.

Ebenfalls auf drei «Razzies» brachte es der Film «The Love Guru» von Myers. Neben dem hauptdarstellerpreis erhielt er jene Himbeeren für den schlechtesten Film und für das schlechteste Drehbuch.

Der deutsche Ed Wood

Der deutsche Horror-Experte Uwe Boll erhielt die zweifelhafte Auszeichnung als schlechtester Regisseur für die Filme «Postal», «1968: Tunnel Rats» und «In the Name of the King: A Dungeon Siege Tale». Zudem bekam er eine Sonder-Himbeere für das «Schlechteste bisherige Lebenswerk». Er sei Deutschlands Antwort auf Ed Wood, hiess es.

Boll, der wie die anderen Preisträger nicht persönlich an der Gala teilnahm, revanchierte sich mit einem bissigen Video bei den Verleihern.
Nachdem die Preise seine Karriere zerstört hätten, lebe er nun in der sudanesischen Krisenregion Darfur, liess er aus der Ferne wissen. Dort sei dank des Einsatzes von George Clooney und anderer Hollywoodgrössen die soziale Absicherung inzwischen besser als in New York. (SDA/bih)

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