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Bringt Stéphanie Berger mit den «Friends» bald auch das Publikum wieder zum Lachen? (Philippe Rossier)
Ist bald Schluss mit «Blödissimo»? Nach Beni Thurnheers (60) letzter Sendung hagelte es Kritik an den Witzen der «Friends»-Truppe, in der Stars wie Erich Vock (46) und Stéphanie Berger (32) mitspielen. «Das war der Gipfel der Blödheit», ärgerte sich Schauspieler Walter Roderer (89). «Das ist unterste Schublade.»
Wie BLICK-Recherchen ergaben, hat sich auch Fernseh-Direktor Ueli Haldimann (56) die letzte «Benissimo»-Show angeschaut – und sich masslos geärgert über die unlustigen «Friends»-Witze.
Der TV-Chef persönlich verlangt nun, dass die zuständige Redaktion ihre Hausaufgaben besser macht, damit das Niveau der Witze steigt. Auf Anfrage wollte sich Haldimann gegenüber BLICK nicht äussern. SF-Pressesprecher David Affentranger (36) bestätigt allerdings: «Ja, es stimmt, dass Ueli Haldi-mann die Qualität der ‹Benissimo›-Sketches überprüfen lässt. Wir schauen jetzt, wie wir das Auswahlverfahren der Witze optimieren können.» Affentranger hält aber auch fest, dass die «Friends»-Sketches beim Publikum nach wie vor sehr beliebt seien.
Mit der «Task Force» reagiert das Schweizer Fernsehen auch auf die Forderungen des Publikumsrats der SRG. Dessen Präsident Manfred Pfiffner (48)schimpfte nach der letzten «Benissimo»-Sendung: «Die Witze sind zu seicht und oft kindisch, manchmal sind sie fast peinlich.»
Medienexperte Maximilian Reimann (67) sprach sogar von einer Gebührenverschwendung. Ist er jetzt glücklich, dass das SF Besserung verspricht? «Die Botschaft hör ich zwar gern. Nur fehlt mir der Glaube daran, bis wirklich Taten folgen», so der SVP-Ständerat.
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«Benissimo»- Moderator Bernard Thurnheer. (SF/Oscar Alessio)