Popstars «Sie kommen nicht mit mir ins Bett»

  • Publiziert: 22.10.2009, Aktualisiert: 03.01.2012
  • Von Bettina Bendiner

LAS VEGAS – Warum Popstars-Leo Juror «D!» lieb hat, weshalb er rausfliegen könnte und was da mit den Mädels läuft, verrät der 20-Jährige im Blick.ch-Interview.

Leo, zickst du beim Workshop in Las Vegas auch so viel rum wie die anderen?
(lacht) Ich halte mich raus aus den Streitereien. Aber nur solange es nicht um mich geht.

Weinst du wenigstens viel? Das gehört ja zu Popstars dazu…
Das ist schon sehr krass, wenn man das am TV sieht. Aber echt jetzt – es wird hier wahnsinnig viel geweint (lacht).

Und du schnüffelst mit?
Wir stehen hier wahnsinnig unter Druck, sind alle sehr müde. Wir lernen, trainieren… Also ich musste auf jeden Fall auch schon weinen.

Wann wirst du denn zur Heulsuse?
Vor allem bei Abschieden, wenn Kandidaten rausfliegen.

Hast du denn dein Herz an jemanden verschenkt?
(kichert) Nein, gar nicht. Momentan arbeite ich nur. Über die Liebe denke ich gar nicht nach. Ich bin ein sehr glücklicher Single.

Macht dir niemand Avancen?
(lacht) Nicht, dass es mir aufgefallen wäre. Die Kandidatinnen graben mich auf jeden Fall nicht an. Aber im Ernst – es gibt hier schon sehr hübsche Mädchen, aber da läuft halt nichts. Ich schaue nur.

Gabs schon «ich schmeiss alles hin»-Momente?
Bis jetzt noch nicht. Ich habe ein Ziel und das verfolge ich. Klar, es gibt so Momente, etwa beim Choreo-Training. So voll boah, das schaff ich nicht. Langsam gehts aber. Man muss sich halt durchkämpfen.

Dürft ihr manchmal auch schlafen?
Ja klar. Tagsüber haben wir Coaching, jeden Tag eine Stunde bei «D!» und in unserer Freizeit trainieren wir. Freiwillig, aber manchmal schon auch bis morgens um 3 Uhr.

Wer ist denn dein Lieblingsjuror?
Mit «D!» hab ichs am besten. Mit ihm bin ich auch am meisten in Kontakt wegen der Coachings.

Was ist denn so toll an «D!»?
Hm, er ist voll immer da für uns.

So papimässig?
Ja, genau. Ich hatte auch schon Gespräche mit ihm. Er wollte wissen, wies mir geht und so. Es ist schon gut, hier jemanden haben. Hier redet die Jury ganz normal mit uns. Bei MusicStar hatten wir hinter der Kamera ja kaum Kontakt.

Hast du denn Heimweh?
Nicht so schlimm, es hält sich noch in Grenzen. Ich bin auch gerne mal von zu Hause weg.

Nerven dich die Kameras langsam?
Es ist weniger schlimm, als man denkt. Sie kommen nicht mir ins Bett. Manchmal denkt man schon, «nein, nicht schon wieder». Aber ich hab mich jetzt dran gewöhnt.

Denkst du manchmal übers Scheitern nach?
Gute Frage. Das Leben geht auch nach Popstars weiter. Ohne Musik will ich auf keinen Fall leben. Ich habe noch überhaupt keinen Plan, ausser nicht aufzugeben. Aber jetzt will ich noch gar nicht daran denken. Ich arbeite und konzentriere mich – und schaue mal.

Was könnte dir zum Verhängnis werden?
Tänzerisch kann ich noch viel verbessern. Choreomässig bin ich noch kein Profi (lacht). Ich könnte einen Auftritt verkacken oder doch nicht ins Duo reinpassen.

Und warum solltest du gewinnen?
Ich denke, ich habe das Gesamtpaket. Alles was ein Popstar benötigt.

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