Antonella von «Popstars» kommt aus Weil am Rhein «Popstars»: Eine «Baslerin» startet durch

  • Publiziert: 29.12.2008, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Gabriel Brönnimann

Die Schweizerin Jill (22) hats nicht geschafft. Immerhin: Das Herz der keuschen Antonella (17), des vierten Girls aus der Pro7-«Popstars»-Band Queensberry, schlägt für die Schweiz!

Ihre Stimme zittert, sie kreischt beinahe: Antonella kann ihr Glück noch immer nicht ganz fassen. Sie hat es als letzte Kandidatin in die Retortenband Queensberry der Pro-7-Castingshow «Popstars» geschafft.

Was ihr gelang, blieb der Zürcherin Jill verwehrt. Aber auch die Deutsche ist eng mit der Schweiz verbunden: «Ich kam in Basel im Spital zur Welt und wohne nur fünf Minuten von der Grenze in Weil am Rhein!»

Kein Wunder fühlt sich Antonella als Schweizerin: «Klar doch! Ich geh ja in Basel shoppen und in den Ausgang. Und wir haben auch fast den gleichen Dialekt – bei mir allemännelts einfach mehr», lacht sie fröhlich.

Wie fühlt es sich denn an, plötzlich richtig berühmt zu sein? Antonella seufzt: «Ich bin total fertig mit den Nerven.» Kurze Pause, dann, kichernd: «Eigentlich bin ich im Kopf noch Kandidatin. Was jetzt läuft – all die Auftritte und Interviews –, ist überwältigend. Aber ein Riesenspass!»

Ob der Spass von Dauer sein wird? Die «Königinnenbeeren» sind ganz schöne Früchtchen! Leo (20) sorgte mit ihrem Rockstar-Ex für Schlagzeilen, und Gabby (19) ist bereits Mutter, verlor aber das Sorgerecht für ihre Tochter.

Prompt gibt es schon erste Spannungen in der jungen Band: Seit Jury-Mitglied Sido (28) Klartext sprach, liegen die Nerven blank. Der Rapper sagte in einem Interview: «Keines von den Mädchen ist echt!»

Nur eines der Girls soll laut Sido etwas taugen – Gabby. Die nimmt das Kompliment des Rappers gern an und nimmt ihn gegenüber BLICK in Schutz: «Es ist schon hart, was Sido gesagt hat. Aber es wird krasser dargestellt, als es ist.»

Diese Meinung scheinen die anderen Girls nicht zu teilen. Jedenfalls herrscht dicke Luft. Gabby bestätigt: «Klar. Wenn ich etwas dazu sagen will, bekomme ich immer gleich böse Blicke.»

Das Management wird wohl alles daransetzen, die Wogen zu glätten. Die Girls sind beliebt. Wenn möglich sollen die Früchtchen – auch die keusch lebende Antonella – noch eine Weile lang ausgepresst werden. Und Songs wie «Jump» von der neuen CD singen: «Jump into my velvet pacific, I know you wanna get in it» («Spring in meinen samtenen Ozean, ich weiss, dass du da rein willst»).

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