Bevorzugt das SF Jordi bei den Schweizer Hits? Polo attackiert Francine

  • Aktualisiert am 03.01.2012
  • Von Peter Padrutt

Polo findet es nicht lustig, dass Francine Jordi in jeder Show auf dem Sofa sitzen darf und morgen auch noch nominiert ist.

Bei so einem Thema müssen die Emotionen ja hochgehen. «Die grössten Schweizer Hits» stehen morgen unter dem Motto «Gefühlswelt». Zwei Grosse treten an: Polo National (64) mit seinem Hit «Wie söll me däm de säge süsch?» und Francine Jordi (32) mit ihrem Überflieger «Das Feyr vo dr Sehnsucht» – jenem Lied, das nicht zuletzt auch dank dem Jodlerklub Wysenberg 47 Wochen in den Charts war.

Jetzt giftelt Polo: «Bei diesem System gewinnt Francine – das ist ja klar!» Dann erklärt der Sieger der ersten Staffel, warum: «Es ist zweifelhaft, dass jemand, der in allen bisherhigen fünf Sendungen dabei war, auch noch im Wettbewerb auftreten darf. Wirklich!»

Hat Francine dank SF also einen Heimvorteil? «Wenn dem so wäre, dann hätte Polo sich in der ersten Staffel nicht gegen Träne durchgesetzt», kontert die Sängerin. «Damals sass ich ja auch schon auf dem Sofa.» Zudem stehe sie ja nicht allein auf der Bühne «Der Jodlerklub Wysenberg ist ja mit dabei.» Ja, und gewonnen hätten übrigens weder sie noch Polo mit Bestimmtheit. «Vielleicht gibt es ja noch eine Überraschung.»

Für Polo steht aber fest: «Diese Sendung ist ja eh ein eigenartiges Birchermüesli, das SF da angerührt hat.» Er spielt darauf an, dass in fast allen Sendungen Schlager und Folklore gewinnt.

Auch wenn Polo bangt, dass ihn Francine morgen abtrocknen wird, etwas will er noch genüsslich loswerden: «Ich glaube nicht, dass es je einen Francine-Jordi-Platz geben wird.»

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