
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Produzent Rainer Laux (47) nimmt nach dem Auszug von Piero Esteriore (31) kein Blatt vor den Mund: «Wir sind enttäuscht, hatten mehr erwartet. Piero war schon nach wenigen Tagen überfordert.»
Es hätte der Karriere-Kick nach dem Karriere-Knick werden sollen für den Baselbieter Sänger. Rund eine Million Fans schauen den TV-Knastis täglich zu. Und Ende Monat erscheint Pieros CD «Io vivo» auch in Deutschland. Aber ohne Piero: Der verschwindet nach sieben Tagen einfach von der Bildfläche!
Die Reaktionen der Mitbewohner, als Piero ihnen vorgestern Nacht seine Entscheidung mitteilt, sind deutlich: «Du bist doch ein Idiot!», sagt Orhan.
Warum der Rückzieher? Sieht sich Piero nicht als Versager? «Nein. Ich habe einfach auf mich gehört und die richtige Entscheidung getroffen. Plötzlich wurde mir klar, dass ich nicht da hingehöre.»
Hätte er sich das nicht vorher überlegen müssen? «Es ist anders, wenn du da drin bist. Ich wollte ja lange bleiben. Aber dann fielen mir viele Dinge auf. Zum Beispiel, dass ich es schon am dritten Tag nicht mehr aushalte ohne Klavier.» Auch die Familie habe er vermisst – vor allem seine Tochter. «Man kann ja nicht mal telefonieren.»
Hatte Piero Angst vor der «Hölle»? Er hätte gestern nämlich in den ungemütlichen Aussenteil des Big-Brother-Hauses zügeln müssen! Piero: «Nein. Höchstens mit Bettie hätte ich Probleme gehabt. Aber das gab nicht den Ausschlag.»
Hat Produzent Laux die Nase voll von Schweizern? «Interessante Menschen haben immer eine Chance bei uns.» Nur ein bisschen mehr Stehvermögen wäre schön.
Piero Esteriore gestern Nachmittag in Basel: «Plötzlich wurde mir klar, dass ich nicht da hingehöre.»- Philippe Rossier