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Am Sundance Film-Festival zieht sie von Party zu Party, um die Werbetrommel für ihre Rolle im Film «Push» schlagen. Denn Pop-Diva Mariah Carey will es den Kritikern richtig zeigen – und das auf allen Kanälen.
Ihr Album «E=MC2» dominierte letztes Jahr die Billboard-Charts und die Turtel-Bilder mit Ehemann Nick Cannon beweisen, dass bei ihr privat die Post abgeht. Aber jetzt soll auch ihre Film-Karriere Schub erhalten.
Im Film-Drama «Push» pokert Mariah Carey richtig hoch und wagt den radikalen Rollenwechsel: Statt spärlicher Bekleidung zeigt sich die Pop-Diva als Sozialarbeiterin in der Unterschicht mit dunkler Perücke und ohne Make-up.
Die deprimierende Geschichte um eine übergewichtige IV-Rentnerin und zweifache Mutter, die zu alledem auch noch HIV-positiv ist und ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt, hat nicht gerade die Zutaten eines vergnüglichen Kinoabends.
Bereits 2001 brachte Mariah Carey passend zu ihrem Album «Glitter» den gleichnamigen Spielfilm in die Kinos. Der seichte Streifen über eine Nachwuchssängerin konnten sich selbst langjährige Fans nicht antun und floppte gnadenlos an den Kino-Kassen.
Nur: dieses Mal hat Carey trotz ihren Anstrengungen bisher noch wenig zu befürchten. Bisher haben die Produzenten von «Push» nicht einmal einen Kino-Verleiher gefunden! (lec)