MusicStar: «Qualität auf hohem Niveau»

  • Publiziert: 11.02.2009, Aktualisiert: 03.01.2012
play Gefordert: Michael, Michelle, Gioia und der (offensichtlich überforderte) Dimitri. (SF/Christian Lanz)

ZÜRICH – Was im Club rockt, tönt am TV oft lahm. Ist dieser Eindruck bloss eine Illusion? Die MusicStar-Macher nehmen Stellung.

MusicStar ist eine Live-Sendung. Nur ist live nicht gleich live. Kam in den vergangenen Staffeln die Musik aus der Konserve, steht heute eine Band auf der Bühne. Die Kandidaten müssen sich auf die Musiker einstellen und umgekehrt. Eine ziemliche Herausforderung.

Für Sven Sarbach, Produzent der Sendung, sind die Ansprüche an die MusicStars dennoch nicht gestiegen, höchstens anders geworden: «Die Kandidaten müssen in einem intimeren Rahmen ihre Leistung bringen. Dank der Band ist ihr Auftritt authentischer, und die Musiker können dynamisch auf emotionale Momente reagieren. So können die Kandidaten eine ganz persönliche Note beifügen – im Vergleich zu früher eine klare Verbesserung.»

Durch das Publikum entstehe aber eine Dynamik, welche die Leistung der Kandidaten beeinflussen könne, räumt Sarbach ein. «Hier muss ich der Band ein riesiges Kompliment machen, wie sie die Kandidaten unterstützen. Überhaupt: Fachprofis vom Ton und auch die gesamte Crew arbeiten bisher pannenfrei», so der Redaktionsleiter Events.

Den Vorwurf, dass die Auftritte vor dem Fernseher nicht richtig krachen sollen, will Sarbach denn auch nicht gelten lassen: «Wir haben verschiedene Testläufe bezüglich Ton-Qualität gemacht und durch Fachleute prüfen lassen, die ihre Ergebnisse direkt an den musikalischen Leiter Greg Manning weitergeben. Somit ist Qualität auf einem hohen Niveau garantiert.»

Hohes Niveau wird auch von den MusicStars gefordert, denn die Latte wird nochmals höher gelegt: Wenn sie in der übernächsten Sendung im Theater 11 auf der Bühne stehen, kommen noch Bläser zur Band dazu. Und wer dann nicht bereit ist, pfeift bald aus dem letzten Loch. (zeb)

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