«Lahm, blutleer, berechenbar»

  • Publiziert: 15.02.2009, Aktualisiert: 19.01.2012

Rapper Gimmas Kommentar zur zweiten MusicStar-Sendung.

«Nun habe ich sie also hinter mir, die erste vollständige ‹MusicStar›-Sendung seit drei Jahren. Spontanes Fazit: lahm, blutleer, berechenbar. Zudem hats weniger Sex und Glamour als vorher, wenn sich meine matschigen Hirnzellen richtig erinnern...

Einige Kandidaten sind mir trotzdem geblieben: Katharina zum Beispiel. Die schmeisst in der Freizeit Streitäxte durch die Gegend und singt mit ihrer Familie – ich hoffe, nicht gleichzeitig. Da sie mit einer tollen Stimme Mundart singt und Lockerheit ausstrahlt, ist sie meine persönliche Favoritin.

Jenny ist auch weiter. Sie hat auf der Tonleiter leider einen Sprossenbruch dritten Grades erlitten. Sie darf ihren Anrufern definitiv ein Kränzchen winden... vom Gesang her müsste sie raus sein.

Spannend finde ich Michael Stalder, den rockenden Kaufmanns-Punk. Widersprüchlich, nicht? Singt dann aber brav Kid Rock. Ich hätte mir eher Heintje oder DJ Bobo gewünscht. Das wäre Punkrock. Trotzdem: ein guter Mann!

Auch speziell: Leo, der Metro-Womanizer mit Schmachtblick. Hat eine gute Stimme, aber bei ‹Apologize› beissen sich sogar Eunuchen die Zähne aus – weiss man eigentlich. Frauen fallen trotzdem in Ohnmacht. Männer auch, aber wegen Tinnitus.

play Gimma wird ebenfalls zu sehen sein.

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