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Nach «MusicStar» wurde Landei Katharina zur Rockerbraut Kät umgebaut. Doch die erste Single «Kei Luscht zum Ga» war nicht das Gelbe vom Ei. Prompt zog die Plattenfirma Universal die Notbremse und verpflichtete den volksnahen Hit-Schreiber Florian Ast (34) als Produzenten (im BLICK).
Jetzt meldet sich die Berner Oberländerin zurück – und sie ist wieder ganz die alte Katharina. Ein Entscheid, den sie gemeinsam mit dem Label getroffen hat: «Wir kamen zum Schluss, dass Kät doch nicht passt. Ab sofort nenne ich mich wieder Katharina Michel.»
Im Rucksack hat sie eine Single mit mehr Dampf als die Brienzer Rothornbahn. «Landei» heisst sie – ein lüpfiger Country-Pop-Song.
«D’ Meitschi hei no ungschminkti Tröim»
Das Lied sei super geworden, es passe zu ihr, denn sie sei ja selber ein Landei, schwärmt sie. «Flöru ist ein richtiger Meister. Und ein grosses Herz hat er auch noch.»
Klar ist: Mit diesem Song geht der ländliche MusicStar den besser kalkulierten Weg. «Landei» ist Musik für die Chilbi – nicht für den urbanen Club. «D’ Meitschi hei no ungschminkti Tröim», singt Katharina. Oder: «Me ghört Glocke a de Chüe und Güggle am Morge früeh.»
Wenn keiner sFüdle stillhalten kann
Sie klingt urchig wie der Ballenberg – und fetzt doch ab. Eine Tuba gibt den stampfenden Beat, ein Banjo sorgt für Drive. Und Katharina jodelt sogar. «Das hat mir Flöru beigebracht. Jodeln ist ganz schön schwierig», sagt sie lachend.
Selbst ein Kinderchor ist auf der Scheibe zu hören. Katharinas jüngste Schwester Nadja (13) und ihre Gspänli singen wie Profis. «Keiner in meiner Familie konnte s’ Füdle stillhalten, als er den Song hörte», erzählt Katharina. Dann macht sie eine Pause und sagt: «Ich bin mir sicher, dass mein verstorbener Ätti den Song hört. Er gefällt ihm garantiert.»