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So zum Beispiel Pesche aus Bern: Für ihn ist Gölä immer noch sympathischer als Promis, die heuchlerisch daherschwafeln. Und Marcel aus Thun findet den Büezer-Rocker als einzigen nicht grosskotzig.
Aber Gölä muss auch harte Kritik von den Blick.ch-Lesern einstecken. Sogar Verrat wird ihm vorgeworfen, weil er sich für ein Casting-Format wie MusicStar hergibt. Ob Gölä denn so dringend Geld brauche, fragt sich der Berner Tömü. Und Kim aus Luzern bezeichnet Gölä als «Blocher der Schweizer Musikszene».
Die meisten Blick.ch-User finden Göläs «En schöne Obe und en Stiife unde» unterste Schublade, zeigen sich aber nachsichtig mit dem Mundart-Sänger. Schliesslich sei er ansonsten fair zu den Kandidaten, der Ausrutscher verzeihbar. Und für den Zürcher Sedinho war das Ganze sowieso absehbar: Wenn man einen Pavian ins Studio stelle, müsse man damit rechnen, dass er irgendwann mal eine Beleuchtung umhaut.
Weit härter ins Gericht gehen die Leser mit MusicStar an und für sich. Die Leistungen seien zu schlecht, zu viele der Kandidaten würden die Töne nicht treffen.
Aber Übung macht bekanntlich den Meister. Dasselbe gilt auch für Gölä. Es besteht also noch Hoffnung. (zeb)