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Die neue SF-Quizshow «Trades» startet am 1. Oktober. Moderator ist wie bei der Vorgäner-Sendung «Deal or No Deal» Roman Kilchsperger (40). «Es ist wieder eine Zocker-Show, was mich freut», so Kilchsperger. «Wir haben wieder Kandidaten, und im Gegensatz zu ‹Deal or No Deal› gibt es Fragen. Es wird schwieriger und komplizierter.»
Redaktionsleiterin «Quiz und Spiele» Sibylle Marti (38): «Neben dem Zockerelement wird auch fundiertes Allgemeinwissen verlangt, die Kandidaten sind doppelt gefordert: Sie brauchen Köpfchen und Verhandlungsgeschick.»
Bei «Traders» muss ein Kandidat zehn Fragen beantworten, aussteigen gilt nicht. Er kann sich dabei von 50 Mitspielern (Traders) helfen lassen. Allerdings ohne Gewähr, dass dessen Lösung die richtige ist. Ist sie falsch, ist das Spiel vorbei – und damit die Aussicht auf 120‘000 Franken Gewinn.
Köpfchen statt Körbchen ist also gefragt, die Moneygirls verschwinden vom Bildschirm. Ein Wehrmutstropfen für Roman Kilchsperger? «Ach, die Moneygirls. Die habe ich in dieser Zeit doch angesehen wie ein Bauer seine Kartoffeln.» Der Zürcher freut sich auf die Show: «Ich bin überall gerne, wo gespielt und gezockt wird.»
Marti ist überzeugt, dass Kilchsperger der richtige Mann für die Aufgabe ist: «Er ist ein Schnelldenker, hat ein breites Allgemeinwissen und spürt genau, wann welche Reaktion gefordert ist.» (zeb)