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Nein, diese Gemeinheiten lassen sich die Schweizer Volksmusikanten nicht gefallen! Schon gestern wetterten Stars wie Nella Martinetti (65), Yasmine-Melanie (20) und Maja Brunner (59), weil Stefan Raab (43) sie in seiner Show «TV total» als Behinderte verhöhnt hatte.
Einer ist besonders entsetzt über Raabs Giftzunge. Es ist Walti Schneider (69), Pensionär und Ehemann der Schlager-Autorin Ursula Schneider (60), die das Lied «Bete zu unserem Herrgott» für Stixi & Sonja getextet hatte. Raab hatte sie nach ihrem Auftritt beim Finale des Grand Prix der Volksmusik mit einem Grusel-Monster verglichen. Bösartig grinsend lästerte Raab in seiner Sendung über die sensible Ursula Schneider: «Ist denn schon wieder Halloween?»
Walti verletzt: «Das ist eine bodenlose Frechheit. Meine Frau ist doch bildhübsch. Ursula hat Augen wie ein Bergkristall und ein Figürchen so schlank wie ein Berggrat», schwärmt er. Kennengelernt hatte er seine Ursula über ein Inserat. «Sie suchte in einer Zeitung einen Tanzpartner, weil sie sich im Kurslokal ärgerte, dass die Männer immer nur junge Frauen zum Tanzen aufforderten», erinnert er sich. Seit 1990 sind die beiden verheiratet und schwingen oft das Tanzbein. «Wenn wir ausgehen, kleiden wir uns immer gleich. Wenn Ursula ein rotes Tüchlein zum Dirndl anzieht, ziehe ich auch so eines an», erklärt Walti. Ursula Schneider fand erst spät zum Schreiben – ähnlich wie Autorin Rosamunde Pilcher. Die ehemalige Verkäuferin fing vor rund zehn Jahren an, romantische Gedichte für Freunde zu schreiben. Heute textet sie für viele Schlagerstars.
«Sie hat schon 300 Liedertexte geschrieben, ist also ein grosses Talent. Vor allem aber ist sie ein herzensguter und stets fröhlicher Mensch», sagt Walti.