Die Moderatorin Sabine Dahinden (43) über ihr neues Sommer-Format «Dahinden im Wasser» bei SF.
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Sabine Dahinden erzählt am TV spannende Geschichten zum Thema Wasser. (PHILIPPE ROSSIER)
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Seit zwei Jahren glücklich verheiratet: Sabine Dahinden (43) und Herzchirurg Thierry Carrel (52). (Toini Lindroos)
BLICK: Ab heute (SF 1, 20.05 Uhr) moderieren Sie die Sendung «Dahinden im Wasser». Sind Sie ein stilles Wasser?
Sabine Dahinden: Ich habe meine ernsten Seiten, aber eigentlich sehe ich mich eher als Bergbach, immer in Bewegung, sprudelnd.
In drei Folgen lernen drei Nichtschwimmer schwimmen. Sind Sie eine gute Schwimmerin?
Ehrlich gesagt, ich kann mit unseren drei Nichtschwimmern sehr gut mitfühlen, wenn sie im Wasser am Kämpfen sind. Ich habe recht spät und nur leidlich schwimmen gelernt, obwohl ich in der Nähe des Vierwaldstättersees aufgewachsen bin. Meine Mutter brachte uns vier Geschwistern das Schwimmen bei, allerdings schwammen wir nur im warmen Seelisberger Seeli.
Einer der Nichtschwimmer ist der verwegene Ex-Rennfahrer Jo Vonlanthen. Wird er nicht vorgeführt?
Ganz im Gegenteil, ich bewundere den Mut der drei Nichtschwimmer, die es wagen, ihre Angst vor dem Wasser zu überwinden! Die drei sind wirklich couragiert, besonders vor Jo habe ich grössten Respekt.
Ihr Partner ist eine richtige Wasserratte, gewann 1974 sogar Silber und Gold an der Jugend-Olympiade. Zwingt er Sie, regelmässig mit ihm in die Aare zu springen?
Also zu etwas zwingen lasse ich mich sowieso nicht! (Lacht) Aber zwei-, dreimal im Sommer lasse ich mich gerne mit Thierry die Aare hinuntertreiben, bei den Bernern ist das ja fast wie ein Volksfest.
Schaut sich Ihr Mann eigentlich Ihre Sendungen an?
Er schaut generell recht selten fern. Wenn um 19 Uhr «Schweiz aktuell» ausgestrahlt wird, ist er in der Regel noch im Spital beschäftigt. Aber seine Meinung über «Dahinden im Wasser» möchte ich schon hören. Ich glaube, er wird Freude haben an den Geschichten.
Sie sind seit zwei Jahren verheiratet. Was ist das Rezept für eine funktionierende Beziehung?
Sie meinen, weil wir aus unterschiedlichen Welten kommen – hier das Spital, dort das Fernsehen? Genau das ist es: dass wir uns viel zu erzählen haben, gerade weil wir Unterschiedliches erleben. Ich bin immer wieder tief beeindruckt von den schwierigen Aufgaben, die er täglich bewältigt. Er bringt so viel unter einen Hut – von der Arbeit im Operationssaal über die Forschung und Referententätigkeit im Ausland, politischen Einsatz bis zu den Gesprächen mit jedem Patienten, der ihn braucht.
Sie sind jetzt 43. Wünschen Sie sich noch ein gemeinsames Kind?
Ich nehme das Leben, wie es kommt.
Würden Sie sich von Ihrem Mann operieren lassen?
Jederzeit. Zu ihm und seinem Team hätte ich grosses Vertrauen. Er hat bereits viele Verwandte, Freunde und Bekannte operiert.
In seinem Beruf geht es um Leben und Tod. Gehen Sie damit anders um, seit Sie bei seinem Entwicklungshilfeprojekt in Russland im OP-Saal dabei sein konnten?
Diese Erlebnisse haben mich bestimmt stärker gemacht. Und noch stärker halt die eigenen Schicksalsschläge, der Tod meiner Mutter, die Pianistin war. Sie starb vor vier Jahren an einer schweren Krankheit. Ich dachte zwar schon früher viel über den Tod nach, denn ich will damit umgehen können, da er zum Leben gehört. Aber mit dem Tod umgehen, das ist eine ungeheuer grosse Aufgabe für uns alle.
Am Freitag kommt der erste Teil Ihrer Sendung. Haben Sie Lampenfieber?
Lampenfieber ist wichtig, es stärkt Konzentration und Ausstrahlung. Ich freue mich sehr auf die Sendung. Es gibt kaum etwas, das so faszinierend ist wie Wasser. Wasser ist wie die Liebe: lebenswichtig, manchmal bedrohlich, immer unfassbar.
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