
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
ProSieben-Showmaster Stefan Raab sucht gemeinsam mit der ARD den diesjährigen deutschen Vertreter für den «Eurovision Song Contest». Diese Castingshow soll sich von anderen bekannten Formaten stark unterscheiden, sagte Raab im Interview mit der Zeitschrift «TV Spielfilm»: «‹Deutschland sucht den Superstar› ist keine schlechte Unterhaltungssendung. Aber um musikalische Talente mit Substanz zu finden, ist sie denkbar ungeeignet.» Dort ginge es eher darum, «wer die krankeren Verwandten hat, die ärmeren Eltern, die traurigste Geschichte», also «ein Werkzeug, um zu emotionalisieren».
Bei seiner Auswahl eines geeigneten Kandidaten im Rahmen des Vorentscheids gehe es «ausschliesslich um Musik und Charisma». Durch seine Castingshow bei TV Total habe er sich auch einen guten Ruf erarbeitet, und bekommt «auch deshalb hochkarätigste Bewerber, die in keiner anderen Show auftauchen würden. Weil sie wissen, dass man sie dort nicht ernst nehmen würde». Raab betont, es müsse «nicht immer der gewinnen, der die beste Stimme hat». Und «Leute mit Haltung» habe er in noch keiner anderen Castingshow gesehen.
«Bei uns geht es aber darum, Deutschland beim ‹Eurovision Song Contest› zu vertreten. Das ist ein wirkliches Ziel», sagt Raab. (zeb)