Sie ist und bleibt das Schätzli der Nation: Francine Jordi (32) entfachte bei 42,8 Prozent des Publikums das Feuer der Sehnsucht und gewann das Finale!
Es war eine One-Woman-Show. Richtig feurig war Francine Jordi gestern. Erst näherte sie sich Roman Kilchsperger gefährlich auf Kuss-Nähe. Dann schmiss sie sich ihm auch noch mit einem Tanzsprung um die Hüfte. Und schliesslich entzückte sie auch noch, als sie mit ihren «Gspänli» «Take a Chance on me» von Abba trällerte.Von da an war klar, wer gestern gewinnen musste: Zusammen mit dem Jodlerklub Wiesenberg und dem Lied «Das Feyr vo dr Sehnsucht» landete Francine den «Grössten Schweizer Hit» – vor dem überraschend starken
Bligg (36,1 Prozent) und dem überraschend abgeschlagenen
Gölä (8,2 Prozent). Keine Chance hatten das Wunder-Ensemble und Stefan Roos.«Ich möchte, dass wir alle diesen Sieg teilen»Nach dem Sieg nahm Francine Jordi allen Kritikern charmant den Wind aus den Segeln. Diese hatten behauptet, sie würde nur gewinnen, weil sie in allen Sendungen auf dem Sofa sass. «Ich möchte, dass wir alle diesen Sieg teilen», sagte sie nach der Show zu BLICK. Ob Bligg & Co. das Gleiche an ihrer Stelle getan hätten?Es war ein richtig heimatliches Finale in Kreuzlingen: Stefan Roos sang sich nochmals in die Herzen aller Mütter. Büezer-Rocker Gölä röhrte für alle Verliebten. Das Wunderbar-Ensemble sorgte für Advents-Stimmung. Und Bligg verwandelte den Saal mit seinem Fol-Rap «Rosalie» in eine Festhütte.Taurig wurde es nur, als Sven Epiney dem Publikum mitteilen musste, dass es die kranke Nella Martinetti nicht mehr in die Show schaffte. Nochmals war in Einspielern zu sehen, welch grosse Künstlerin sie war. Tanti Auguri, Nella!