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Freche Sprüche vom Moderatoren-Trio – das gehört beim SF-Strassenfeger «Die Grössten Schweizer Hits» zum Konzept. Auch beim vierten Mal funktioniert die Plapperrunde aus Roman Kilchsperger (39), Francine Jordi (31) und Beni Thurnheer (61) wieder tipptopp: Knapp 1,3 Millionen Zuschauer verfolgen vorgestern Nacht die Entscheidung, aus der Francine Jordi und der Jodlerklub Wiesenberg mit «Das Feyr vo dr Sehnsucht» als Sieger hervorgehen (im BLICK).
Francine im Glück – oder doch nicht? BLICK weiss: Die sympathische Bernerin ist sauer. Auf Beni. Mit einem bösen Kalauer sorgte der «Schnuri der Nation» für rote Köpfe im Umfeld des Schlagerschätzlis.
«Was? Scho wieder?!», ruft Beni in die Runde, als Moderator Epiney (37) Jordi als nächsten Showact ankünden will. Und als die Sängerin hinter der Bühne verschwindet, wird er konkret: «Die Italiener haben Berlusconi, wir Francine!»
Das Publikum findets lustig, Francine weniger. Denn mit dem Berlusconi-Vergleich spielt Thurnheer auf ein delikates Thema an: Als Mit-Moderatorin hat Jordi nicht nur Gelegenheit, sich samt ihrer neuen CD vor einem Millionenpublikum zu promoten – sie kann sich auch öfter als ihre Konkurrenten für den (prompt eingetretenen) Gesamtsieg empfehlen. Ein Umstand, den Rapper Bligg bereits im Vorfeld kritisiert (im BLICK).
Unverfrorene Eigen-PR und Mauschelei – genau das wird auch dem italienischen Ministerpräsidenten Berlusconi oft vorgeworfen. Als Inhaber eines Medien-Konzerns besitzt er mehrere Sender in Italien.
Unbedenklich dafür Jordis jüngster Auftritt: In der ORF-Promi-«Millionenshow» kämpft sie gestern Nacht um Spendegelder – mit Bernard Thurnheer als nicht eingesetztem Telefon-Joker.