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Souverän und kompetent: So kennen wir Tagesschau-Sprecher Florian Inhauser. (SF)
Auch gestern eilte Katja Stauber (47) wieder wie so oft in den letzten Wochen ans Krankenbett ihres Ehemannes. Jetzt zeigt sich, wie ernst es um Florian Inhauser (41) steht: Er konnte noch immer nicht von der Intensivstation auf eine normale Bettenabteilung verlegt werden. Das heisst: Sein Zustand erfordert noch immer intensive Überwachungs- oder Behandlungsmassnahmen mit verschiedenen technischen Apparaten.
In einer ersten grossen Operation wurde dem SF-News-Mann vor drei Wochen ein gutartiger Tumor an der Bauchspeicheldrüse entfernt. Eine Woche später mussten die Ärzte nochmals opererieren – danach hat sich Inhausers Gesundheitszustand dramatisch verschlimmert. «Sein Leben hing an an einem seidenen Faden», sagte ein naher Bekannter zu BLICK.
«Generell kann man sagen, dass Patienten nach grossen Bauchoperationen etwa zwei bis vier Tage auf der Intensivstation bleiben», erklärt Dr. Markus Meier, medizinischer Leiter der Sendung «Gesundheit Sprechstunde.» Selten komme es nach der OP zu Nachblutungen, Austritt von aggressiven Verdauungssäften in die Bauchhöhle und in der Folge zu einer lebensbedrohlichen Bauchfellentzündung. Auch die Gefahr einer Lungenentzündung sei nie auszuschliessen. «Jeder Verlauf ist auch von der individuellen Konstitution, körperlichen Reserven und Grunderkrankungen abhängig», sagt Meier.
Doch Florian Inhauser macht Fortschritte – er kann sich wieder verständigen. Sollte sich sein Zustand weiter verbessern, könnte er die Intensivstation bald verlassen.
Für Katja Stauber bleibt die Situation schwierig – sie kann noch längere Zeit nicht arbeiten. «Bis Ende Juni wird sie die Tagesschau nicht moderieren. Danach entscheiden wir mit ihr zusammen, wann sie auf den Bildschirm zurückkehrt», erklärt SF-Pressesprecher Marco Meroni.