Sylvie van der Vaart: «Ich will mich nicht ohne Haare sehen»

KÖLN – Der Brustkrebs fordert seinen Tribut: Sylvie van der Vaarts blonde Mähne ist weg. Erstmals spricht sie über ihre Chemotherapie und deren Nebenwirkungen.

  • Publiziert: 10.08.2009, Aktualisiert: 13.01.2012
play Sylvie van der Vaart (31): Macht anderen Frauen, die an Brustkrebs leiden, Mut. (Reuters)

Die Chemotherapie zeigt erste Nebenwirkungen: Deshalb brachte Moderatorin und Model Sylvie van der Vaart einen von zurzeit vielen schweren Gängen hinter sich: Sie liess sich wegen krebsbedingten Haarausfalls ein permanentes (Echt-)Haarteil implantieren. «Ich bin keine Frau, die mit einem Tuch auf dem Kopf rumlaufen will oder sich abends im Spiegel ohne Haare sehen möchte», sagt die 31-Jährige im «Bild»-Interview.

Erstmals seit ihrer Brustkrebs-Diagnose Mitte Juni spricht die Holländerin offen über ihre Therapie und deren Folgen. Es sei keine «Spasstherapie». Aber sie vertrage die wöchentlichen Behandlungen gut, habe keinen komischen Geschmack im Mund und fühle sich fit. «Es läuft alles ganz normal. Ich esse normal und mache meine Aerobic-Übungen», sagt die Ehefrau von Fussball-Star Rafael van der Vaart (26).

Sie verdränge den Gedanken an ihre Krankheit: «Ich denke positiv. Das ist meine Medizin.» Deshalb stürzt sie sich auch auf ihre Arbeit. Die Dreharbeiten für die neue Staffel von «Das Supertalent» auf RTL stehen an. An der Seite von Dieter Bohlen (55) und Bruce Darnell (55) sucht Sylvie skurrile und überraschende Künstler. Wenn alles überstanden ist, wünscht sie sich ein zweites Kind von ihrem Rafael.

Eines kann die Jurorin und Mutter ihren Kandidaten und Sprösslingen auf jeden Fall beibringen: Kampfgeist und Durchhaltewillen. (b3i)

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