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Roman Kilchsperger beim Money-Girl-Casting. (Dominik Moser/tilllate.com)
Die junge Aargauerin Sandra Müller (23) ist sauer. Sie ist eine der 800 Frauen, die sich bei Roman Kilchspergers Show «Deal or No Deal» als neues Moneygirl bewarben. 230 Girls schafften es ans Casting – eine davon war Sandra.
Moneygirl wird Sandra nicht. Aber das war nicht die grösste Enttäuschung, die sie am Samstag in Zürich einstecken musste. «Roman war noch gar nicht dort, als ich auftrat – er kam über eine Stunde zu spät», sagt die Büroangestellte aus Unterentfelden zu BLICK.
Das ist aber nicht der Hauptgrund für Sandras Zorn. Roman am Casting-Tag zu Tele M1: «Ich komme gerade von einem Jass-Wochenende mit sieben Aargauern, und die sehen alle nicht gut aus. Offenbar ist es bei den Aargauerinnen ähnlich. Ich kenne keine hübsche Aargauerin, um ehrlich zu sein.»
Das sitzt – aber Sandra lässt diese Beleidigung nicht auf sich und den Frauen aus ihrem Kanton sitzen. «Eine absolute Frechheit!», sagt sie zu BLICK. «Nicht wegen mir. Aber er kann doch nicht einfach die gesamte weibliche Bevölkerung eines ganzen Kantons beleidigen!»
Überhaupt – was bilde sich dieser Kilchsperger ein? Moneygirl wollte Sandra werden, weil sie gerne vor Menschen auftrete, gerne Präsentationen halte, einen Einblick ins Showbusiness erhalten wolle, erzählt sie BLICK. Aber nicht wegen Roman. «Der ist doch einfach ein Gross-Schnorri. Mit solchen Sprüchen allerhöchstens ein Möchtegern-Bohlen.» Und wie findet Sandra den Roman als Mann? «Ach, der könnte doch mein Vater sein!»
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Sandra Müller wehr sich gegen Roman Kilchsperger. (Blick/Paolo Foschini)