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Ein paar Zentimeter nackter Tatsachen verändern für immer das Leben von TV-Animator Luca Papini (41). Seit gestern ist der Show-Anheizer des Schweizer Fernsehens seinen Job los. Grund: Er hat sich am vorletzten Mittwoch bei der Aufzeichnung von «Deal or No Deal» vor den versammelten Moneygirls entblösst. Luca Papini zeigte ihnen sein frei baumelndes Glied. Die Moneygirls waren entrüstet: «Ich arbeite doch nicht beim SF, um Pimmel zu sehen», echauffierte sich Corinne Müller (22), Moneygirl Nummer 9. Das Schweizer Fernsehen reagierte sofort, verlangte von der Produktionsfirma B & B Endemol, sich vom «Lümmel-Luca vom Leutschenbach» zu trennen (BLICK berichtete).
Nun gibt sich Luca Papini erstmals reuig, er bedauert gegenüber BLICK seine Schnäbi-Attacke auf die Moneygirls. «Mir tun der ganze Ärger und der Unmut, die ich durch meine Aktion verursacht habe, aus tiefstem Herzen leid», sagt er ganz aufgelöst. Mit leiser Stimme fügt er an: «Ich weiss nicht, was mich in jenem Moment geritten hat. Es war eine unbedachte Flash-Aktion. Ich dachte, wir seien eine grosse Familie. Ich wollte sicher niemanden verletzen.»
Papini gehörte seit der Erstausstrahlung von «Deal or No Deal» 2004 zum fixen Personal, heizte als lustiger Animator die Moneygirls, Studio- und Show-Gäste mit lockeren Sprüchen an. Jetzt ist seine TV-Karriere vorläufig zu Ende.
«Ausrutscher» nennt Luca seinen Rausrutscher – und hoffte bis zum Schluss, dass ihm die TV-Bosse seine Schnäbi-Attacke verzeihen würden. Er hat sogar SF-Unterhaltungschefin Gabriela Amgarten (48) einen Entschuldigungsbrief geschrieben. Genützt hat es ihm nichts. «Dieses Mal hat er die Grenzen überschritten», sagte Sibylle Marti (37), Leiterin Quiz und Spiele beim SF, gegenüber BLICK.
«Dass ich trotz meiner Entschuldigung gefeuert bin, kann ich nachvollziehen», so Papini. «Ich will nur, dass mir die direkt und indirekt Betroffenen verzeihen können. Ich bin zu weit gegangen. Es tut mir leid.»
Wie seine berufliche Zukunft aussieht, weiss Papini nicht.
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TV-Animator Luca Papini (41). (ZVG)