Was war denn da bei «10 vor 10» los? Hartmann stichelt gegen Wille

  • Publiziert: 14.12.2010, Aktualisiert: 20.01.2012
  • Von Martina Abächerli

Jeder Rappen zählt. Auch für das Nachrichtenmagazin «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens. Es berichtete am Montag über die Spenden-Aktion auf dem Bundesplatz in Bern.

Moderatorin Susanne Wille (36) eröffnete die Liveschaltung in die Glasbox. Förmlich siezte sie ihren Kollegen Nik Hartmann (38). Der erwiderte salopp: «Also Susanne, wir siezen uns? Kein Problem, also liebe Sie Susanne ...»

Später plappert der überdrehte Moderator sogar eine SF-interne Regelung aus: «Wenn ‹10 vor 10› überzieht, dann muss man eine Busse bezahlen. Das ist so beim Schweizer Fernsehen, das kenne ich. Ich schlage nun vor, dass die Busse, die ich hier jetzt verursache, ihr morgen bei uns einbezahlt; oh, Entschuldigung, Sie!»

Die Zuschauer fragten sich: Was redet Hartmann da bloss? SF-Sprecher Marco Meroni (38) klärt auf: «Diese Bussen wurden vor einiger Zeit abgeschafft. Es handelte sich um Zahlungen, welche die Redaktionen bei Überlängen von Sendungen an ihre Abteilung erstatteten.» Also keine Busse. Und Wille und Hartmann duzen sich neu auf Sendung.

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