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Der Hollywood-Star aus Down Under kam mit Nicole Kidman, seiner Landsfrau und Filmpartnerin aus «Australia». Doch während Kidman beim Didgeridoo-Spiel kläglich scheiterte und sich auch ansonsten eher von einer unbedarften Seite zeigte, war Jackman das Highlight auf Gottschalks Couch.
Der Schauspiel-Beau tauschte mit Thomas Gottschalk Schuhe und wurde von diesem gleich zum Praktikanten ernannt – um für die bevorstehende Oscar-Verleihung zu lernen. Denn Hugh Jackman wird im kommenden Jahr als Moderator durch die Show führen. Allerdings bloss durch Zufall, wie Gottschalk frotzelte: «Bei mir klingelte das Telefon betreffend der Anfrage eine Stunde früher, doch ich ging nicht hin!»
Doch Jackman stellte eindrücklich unter Beweis, dass er das Zeug für den Mega-Event hat. Galant trug er die deutsche Familienministerin Ursula von der Leyen auf Händen, die für die Kinderwette in eine Mülltonne gestiegen war. Zum kleinen Denis, der darin 15 Handstände gemacht hätte. Gottschalk war so beeindruckt vom Australier, dass er sogar früher Feierabend machen wollte: «Wir können alle nach Hause gehen. Das macht Hugh Jackman jetzt alleine!»
Grösse bewies auch der 105-jährige Johannes Heesters. Mitte Woche war im noch ein böser Ausrutscher unterlaufen, als er in einem Interview Hitler als «guten Kerl» bezeichnet hatte. Jetzt entschuldigte sich der Show-Methusalem: «Ich habe vor einigen Tagen etwas Dummes, etwas Blödes, etwas Fürchterliches gesagt. Und dafür bitte ich euch um Verzeihung.» Das Publikum war versöhnt, und für seinen Auftritt erhielt er sogar von Jackman und Kidman Standing Ovations.
So wurde am Ende nur Moderator Thomas Gottschalk ans Messer geliefert. Von Männern mit heruntergelassenen Hosen. Diese tanzten sich die Beinkleider ohne Einsatz der Hände hoch. Und Gottschalk musste sich dem Messerwerfer stellen. Wobei er sich hauptsächlich um seine Haarpracht sorgte. (zeb)